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VPN vs Antivirus: Was sollte man verwenden?

Ein Klick auf den falschen Anhang, und schon ist der PC infiziert. Ein Abend im Hotel-WLAN, und Ihre Daten liegen offen. Gegen beides helfen zwei verschiedene Werkzeuge: ein Antivirus und ein VPN. Viele suchen deshalb gleich nach einem Antivirus mit VPN, das beides in einem Paket vereint.

Unsere Empfehlung vorab: Für den VPN-Teil setzen wir auf NordVPN, mit über 9.200 Servern in 129 Ländern, einer sechsmal von Deloitte geprüften No-Log-Politik und Threat Protection Pro, das ab dem Plus-Tarif Malware in Downloads erkennt, ab 2,56 € pro Monat mit dem Code 01NET. Eine Alternative ist ein Antivirenprogramm mit VPN wie Norton 360, dessen integriertes VPN aber deutlich weniger Funktionen bietet als ein spezialisierter Dienst. Im Folgenden klären wir: Was ist der Unterschied bei Antivirus vs. VPN, und sollten Sie beides verwenden?

Was ist Antivirusschutz?

Beginnen wir zunächst mit dem Virenschutz, denn sicherlich sind viele Nutzer mit diesem Konzept besser vertraut als mit dem Konzept eines VPN-Dienstes. Antivirus ist ein Tool, mit dem Sie Ihr Gerät vor Viren, Malware, Adware, Spyware und anderen Arten von Bedrohungen schützen können.

Das Wichtigste dabei ist, dass es Ihr Gerät schützt, und das sollten Sie nicht vergessen. Diese Software arbeitet normalerweise in Echtzeit im Hintergrund und erkennt das Eindringen von Viren und/oder Malware. Wenn Sie eine bestimmte Website besuchen und sich einen Virus “einfangen”, reagiert dieses Tool und blockiert oder entfernt ihn in der Regel sofort.

Außerdem überwacht und scannt ein Antivirusprogramm Ihr Gerät ständig auf potenzielle Bedrohungen. Wie gesagt geschieht das im Hintergrund, und wenn Sie ein gutes Antivirenprogramm verwenden, beansprucht es kaum Ressourcen. Das heißt die Leistung Ihres Geräts beim Arbeiten, Streaming, Gaming oder anderen Zwecken bleibt gleich.

Ein Antivirenprogramm kann sehr hilfreich sein, wenn Sie noch nie eines verwendet haben. Bei der Verwendung haben wir schon häufiger festgestellt, dass die Computer mit Malware verseucht waren. Diese Software hat dabei geholfen, die infizierten Dateien unter Quarantäne zu stellen oder zu löschen. Danach haben wir bemerkt, dass der Windows-PC deutlich schneller wurde.

Bedenken Sie jedoch, dass ein Antivirusprogramm Ihre Online-Identität nicht schützt und im Gegensatz zu einem VPN nichts mit dem Schutz Ihrer Privatsphäre zu tun hat. Zwar enthalten Antivirenlösungen heutzutage Bonus-Tools, die sich oft auf die Online-Sicherheit erstrecken, aber nicht in dem Maße wie die bei einem VPN.

Abschließend möchten wir noch erwähnen, dass viele Antivirenfirmen sogar ein VPN anbieten, das Sie entweder separat kaufen oder als Teil des Schutzpakets verwenden können. Um ehrlich zu sein, sind diese VPN meist weniger leistungsfähig als spezialisierte Dienste, da sie nicht das Hauptprodukt des Unternehmens sind, sondern eher eine Ergänzung. Oft fehlen eine freie Serverwahl, Streaming-Optimierung oder ein unabhängiges No-Log-Audit.

Wenn Sie also das bestmögliche VPN wollen, ist es immer empfehlenswert, einen Anbieter wie NordVPN zu wählen. Das VPN ist sein Kernprodukt, und das merkt man an Leistung, Sicherheit und Datenschutz.

Die Vorteile von Antivirenprogrammen

Wir werden später noch genauer über Virtual Private Networks sprechen, aber jetzt wollen wir erst einmal sehen, was die wichtigsten Vorteile einer Antivirussoftware sind. So können wir einen besseren Überblick für den späteren Vergleich bekommen.

✅ Sehr effizient bei der Beseitigung von Viren und Malware

Wie bereits erwähnt, ist eine Antivirussoftware sehr effizient bei der Entfernung und Verhinderung unerwünschter Software auf Ihrem Gerät. Dank der Echtzeit-Überwachung Ihres Systems läuft alles im Hintergrund ab, ohne dass Sie selbst etwas machen müssen.

Die besten Antivirenlösungen erreichen in unabhängigen Tests von Laboren wie AV-TEST Erkennungsraten von nahezu 100 %. Wichtig ist, dass Ihr Antivirenprogramm regelmäßig aktualisiert wird, was meist automatisch geschieht. Das gewährleistet einen erhöhten Schutz vor neuen Bedrohungen, die fast täglich auftauchen.

✅ Sie sind sehr einfach zu benutzen

Antivirenprogramme sind einfach zu bedienen. Die Installation kann zwar manchmal etwas länger dauern, und der erste Durchlauf ist immer ein vollständiger Systemscan, den Sie also abwarten müssen (Sie können ihn aber im Hintergrund laufen lassen). Sobald Sie das aber hinter sich gebracht haben und Ihr System von Malware und Viren befreit haben, läuft alles wie geschmiert.

Danach schaltet sich diese Software zusammen mit Ihrem PC ein, und Sie erhalten ununterbrochenen Virenschutz, ohne dass Sie die App überhaupt öffnen müssen. Das ist besonders für technisch nicht so versierte Benutzer geeignet, die nicht gerne an der App herumfummeln möchten, weil sie befürchten, etwas falsch zu machen.

✅ Viele Antiviren-Dienste sind kostenlos

Ein großer Pluspunkt an Antivirenprogrammen ist, dass sie in vielen Fällen kostenlos sein können. Obwohl wir Premium-Dienste bevorzugen (wir werden gleich erklären, warum), ist kostenlose Antivirensoftware für weniger anspruchsvolle Nutzer oft mehr als ausreichend.

Sie ist auch effizient bei der Beseitigung von Online-Bedrohungen, und auch wenn ihr Funktionen wie Echtzeit-Überwachung und andere fortschrittliche Features fehlen, können Sie Viren und Malware immer noch durch einen manuellen Systemscan löschen. Das ist zwar etwas zeitaufwändig, aber dennoch funktional.

Die Nachteile von Antivirenprogrammen

Wir haben uns die Vorteile angesehen, sprechen wir jetzt also darüber, wobei Sie bei Antiviren-Tools vorsichtig sein sollten.

❌ Manche Antiviren-Programme beeinträchtigen die Leistung Ihres Geräts

In diesem Vergleich zwischen VPN und Antivirusschutz haben wir bereits erwähnt, dass diese Software im Hintergrund arbeitet. Aber manche Antivirensoftware belastet die Ressourcen Ihres Geräts stärker, weshalb sich viele Nutzer dann darüber beschweren, dass ihre Computer langsamer werden.

Das muss nicht immer der Fall sein, aber es lohnt sich, beim Kauf eines Antivirenprogramms darauf zu achten. Wenn Sie eine alte CPU mit 2 GB Arbeitsspeicher und eine alte, langsame Festplatte haben, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass das von Ihnen gewählte Antivirenprogramm Ihren PC in starkem Maße langsamer machen wird.

Wenn Sie hingegen einen durchschnittlichen Büro-PC oder Laptop mit einigermaßen modernen Spezifikationen und einer SSD haben, werden Sie in den meisten Fällen keine Auswirkungen eines Virenschutzes auf die Leistung feststellen.

❌ Manche speichern Protokolle und verwerten persönliche Daten

Dieser Punkt ist ziemlich besorgniserregend und der Grund, warum wir bei kostenlosen Antivirenprogrammen vorsichtig sind. Avast ist das bekannteste Beispiel: Über die Tochterfirma Jumpshot wurden Browserdaten von Nutzern verkauft. Die US-Handelsbehörde FTC verhängte deshalb 2024 eine Strafe von 16,5 Millionen Dollar und untersagte Avast den Verkauf solcher Daten.

Das ist bei manchen kostenlosen Diensten ein bekanntes Geschäftsmodell. Da sie gratis sind und somit kein Geld für Abonnements bekommen, suchen sie nach anderen Möglichkeiten, um Einkünfte zu generieren. Einige sammeln deshalb Nutzerdaten und verwerten sie kommerziell. Dasselbe Risiko besteht bei manchen kostenlosen VPN-Anbietern. Es lohnt sich also, sich vorher genau zu informieren, wenn einem der Schutz der eigenen Privatsphäre im Internet wichtig ist.

Antivirus Vpn Verwendung Unterschiede Norton Antivirus
© Norton

Darüber hinaus benötigen Antivirenprogramme Zugang zu einer Vielzahl von Parametern Ihres Geräts, um Schutz zu bieten. Sie durchsuchen Ihr System ständig nach Bedrohungen und kennen daher alle Ihre Dateien, Einstellungen und vieles mehr.

Das bedeutet, dass Sie ein Stück Ihrer Privatsphäre gegen den Schutz vor Online-Bedrohungen eintauschen. Wenn wir andere fortschrittliche Funktionen berücksichtigen, die Antivirenprogramme anbieten, benötigen sie auch mehr gesammelte Informationen, um zusätzlichen Schutz zu bieten, aber so funktioniert der Dienst nun einmal.

In jedem Fall ist es besser, ein kostenpflichtiges Antivirenprogramm zu verwenden, da es weniger wahrscheinlich ist, dass es Ihre persönlichen Daten sammelt und an Dritte verkauft. Aus diesem Grund lehnen wir auch kostenlose VPN im Vergleich zu kostenpflichtigen Anbietern ab.

Was ist ein Virtuelles Privates Netzwerk (VPN)?

Bei einem VPN handelt es sich um einen völlig anderen Dienst als bei einem Antivirenprogramm.

Ein VPN ist ein Tool für den Schutz der Online-Privatsphäre (unter anderem). Mit ihm können Sie das Internet deutlich anonymer nutzen, indem Sie mit dem VPN Ihre IP-Adresse ändern und Ihre Verbindung auf Systemebene verschlüsseln.

Vpn Definition Funktionsweise Vpn Schutz
© NordVPN

Als Ergebnis wird jedes Bit des ein- und ausgehenden Datenverkehrs verschlüsselt, was bedeutet, dass Ihr Internetanbieter, Hacker im selben Netzwerk oder andere Dritte Ihre Aktivitäten nicht mehr mitlesen können. Ein VPN schützt Sie nicht automatisch vor Viren und Malware, obwohl einige von ihnen diese Option als Zusatz anbieten, NordVPN zum Beispiel mit Threat Protection Pro.

Die Funktion eines VPN besteht hauptsächlich darin, die Online-Privatsphäre zu schützen und Ihnen zu ermöglichen, all Ihre Online-Aktivitäten zu verbergen. Außerdem ist die Verschlüsselung dieses Dienstes dafür nützlich, um in öffentlichen WiFi-Netzwerken sicher zu surfen. Es ist wichtig zu erwähnen, dass das Ändern der IP-Adresse einen weiteren interessanten Vorteil hat.

Ein VPN leitet Ihre Verbindung über einen Server in einem anderen Land, dessen IP-Adresse Ihnen zugewiesen wird. Auf diese Weise können Sie geografische Beschränkungen umgehen und gesperrte Anwendungen, Streaming-Plattformen oder Webseiten, die in Ihrem Land nicht verfügbar sind, freigeben.

Ähnlich wie ein Antivirusprogramm arbeitet auch ein VPN im Hintergrund, obwohl es etwas mehr Benutzerinteraktion erfordert. Sobald Sie ein VPN installiert haben, müssen Sie die App öffnen und den Serverstandort auswählen, mit dem Sie sich verbinden möchten. Der Verbindungsvorgang dauert allerdings nur ein paar Sekunden, danach ist die Verschlüsselung sofort aktiv.

Wenn das VPN eine Verbindung hergestellt hat, erhalten Sie eine Benachrichtigung und können die App schließen, die weiterhin im Hintergrund arbeitet und Ihre Verbindung verschlüsselt. VPN sind zweifelsohne auch einfach zu benutzen, und kostenpflichtige Anbieter bieten eine unbegrenzte Bandbreite und sehr hohe Geschwindigkeiten für grenzenloses Surfen und Internetvergnügen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein VPN funktioniert, indem es Ihren Datenverkehr über einen VPN-Server leitet, wobei der Datenverkehr verschlüsselt wird und Ihnen eine IP dieses Servers zugewiesen wird. Das macht Ihre Online-Aktivitäten deutlich privater. Vollständig anonym sind Sie allerdings nicht, denn Cookies, Logins und Browser-Fingerprinting funktionieren weiterhin.

Die besten VPN-Dienste in 2026:

NordVPN
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Unsere Meinung: Sicherheitsstufe militärischer Klasse, ausgezeichnete Wahl
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1
ExpressVPN
Mac Windows Android iOS Linux Router

 3000 Server

 105 abgedeckte Länder

 30 Tage kostenlos testen

 10 Geräte gleichzeitig

Mac Windows Android iOS Linux Router

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Monatlicher Preis
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28 MONATE
9,59 €
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Unsere Meinung: ExpressVPN ist die Nummer 1 auf den VPN-Markt.
Geschwindigkeit
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Multi-Funktionen
Benutzerfreundlichkeit
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2
CyberGhost
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 100 abgedeckte Länder

 45 Tage kostenlos testen

 7 Geräte gleichzeitig

Mac Windows Android iOS Linux Router

9.2 /10

Monatlicher Preis
1,59 €
26 MONATE
3,12 €
24 MONATE
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1 MONAT
Unsere Meinung: Sehr gute Sicherheit, hohe Transparenz und einfache Bedienung
Geschwindigkeit
Sicherheit
Multi-Funktionen
Benutzerfreundlichkeit
Kundenbetreuung
Preiswürdigkeit
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3

Die Vorteile von VPN

Ähnlich wie zuvor in diesem Duell Antivirus gegen VPN, lassen Sie uns jetzt über die Vorteile dieses Dienstes sprechen und warum die Verwendung eines VPN eine gute Idee ist.

✅ Online-Datenschutz

Das Hauptmerkmal eines VPN-Dienstes ist seine Fähigkeit, Ihre Online-Privatsphäre zu schützen. Da Ihre Verbindung verschlüsselt ist, kann Ihr Internetanbieter nicht mehr einsehen, welche Websites Sie besuchen.

Dafür sorgen zahlreiche Verschlüsselungsprotokolle und der Schutz vor IP/DNS-Lecks, der verhindert, dass Ihre echte IP-Adresse oder Ihre DNS-Anfragen durchsickern. Anbieter wie NordVPN und ExpressVPN haben auch ihre eigenen DNS-Server, die für das Routing Ihres Datenverkehrs verwendet werden.

Antivirus Vpn Verwendung Unterschiede Datenschutz Nordvpn
© NordVPN

Im Gegensatz zu kostenlosen DNS-Diensten, die Ihren Datenverkehr überwachen und Protokolle speichern, handelt es sich bei diesen DNS-Servern um No-Log-Server, so dass Sie zusätzlichen Schutz der Privatsphäre erhalten. Diese beiden VPN bieten auch eine extern geprüfte No-Log-Politik an (bei NordVPN sechsmal von Deloitte, bei ExpressVPN unter anderem von KPMG), das heißt sie speichern keinerlei Informationen über Ihre IP, Ihren Browserverlauf, Ihren Standort, Ihre DNS-Anfragen und andere Daten.

Daher eignet sich ein VPN zum Beispiel sehr gut für privates Torrenting (natürlich nur mit legalen Inhalten) und generell für mehr Privatsphäre im Netz.

✅ Umgehen von geografischen Beschränkungen

Wenn Sie Ihre IP-Adresse virtuell in ein anderes Land ändern, können Sie mit einem VPN auch geografisch eingeschränkte Websites freigeben. So können Sie zum Beispiel auf Streaming-Plattformen zugreifen, die in Ihrem Land nicht funktionieren (beachten Sie dabei die Nutzungsbedingungen der Dienste), oder sogar ausländische Fernsehsender entsperren, indem Sie sich eine entsprechende IP-Adresse holen. Sie können zum Beispiel im Ausland einfach deutsche TV-Sender live streamen, die sonst blockiert wären.

So können Sie Ihre Optionen im Internet enorm erweitern und auf viel mehr Inhalte zugreifen, als es sonst möglich wäre. Ein VPN ist dafür deutlich zuverlässiger und sicherer als andere Lösungen. Das können Sie zum Beispiel in unserem Vergleich von Proxy-Diensten und VPN genauer nachlesen.

✅ Schutz in öffentlichen WiFi-Netzen

In diesem Vergleich zwischen VPN und Antivirusprogrammen sollten wir auch den WLAN-Schutz des VPNs erwähnen. Öffentliche WLAN-Netzwerke sind insofern gefährlich, als dass sie keine Verschlüsselung oder erweiterte Sicherheitsfunktionen bieten, was jeden, der sie nutzt, zur potenziellen Beute für Hacker macht.

Ein VPN sorgt dafür, dass Sie auch im öffentlichen WLAN sicher sind, indem es Ihre IP-Adresse verbirgt und eine umfangreiche Verschlüsselung einsetzt. Auf diese Weise können andere Nutzer im selben Netzwerk Ihren Datenverkehr nicht mitlesen. Das ist für Touristen im Ausland oder für Personen, die häufig öffentliche WLAN-Netzwerke nutzen, sehr nützlich.

✅ Zusätzliche Sicherheitsfunktionen

Darüber hinaus bietet ein VPN zusätzliche Sicherheitsfunktionen, die es noch vielseitiger machen. Natürlich nicht alle, aber zum Beispiel sind NordVPN, ExpressVPN oder CyberGhost für diese Praktiken bekannt. Einige der Funktionen, die sie anbieten, umfassen einen Ad-Blocker, Malware-Schutz (bei NordVPN inklusive Scan von Downloads), Double VPN, einen Kill Switch, Split Tunneling und vieles mehr. CyberGhost bietet unter Windows zudem eine optionale Security Suite mit Antivirus an.

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All diese Merkmale erweitern die Möglichkeiten des VPN über seine Grundfunktionen hinaus und machen es zu einem großartigen Werkzeug für den Schutz der Privatsphäre und die Online-Sicherheit. Aus diesem Grund können sich VPN und Antivirussoftware in vielen Fällen überschneiden. Manche Antivirenprogramme bieten ein VPN und einige VPN bieten ein in die App integriertes Antivirenprogramm.

Die Nachteile von VPN

Kein Dienst ist zu 100 % perfekt, auch kein VPN. Sehen wir uns also ein paar Punkte an, die Sie beachten sollten.

❌ Sie sind nicht kostenlos

Im Allgemeinen sind Virtuelle Private Netzwerke nicht kostenlos, sondern erfordern ein kostenpflichtiges Abonnement. Deshalb überlegen es sich viele Nutzer zweimal, bevor sie diesen Dienst verwenden. Allerdings sind VPN in der Regel nicht sehr teuer: NordVPN kostet im 2-Jahres-Abo 2,56 € pro Monat mit dem Code 01NET, CyberGhost rund 2 €.

Ein VPN kann zwischen rund 2 und 15 Euro pro Monat kosten, je nachdem, welchen Anbieter Sie wählen und für welches Abonnement Sie sich entscheiden. Bei langfristigen Plänen müssen Sie die gesamte Laufzeit im Voraus bezahlen, und das kann eine beträchtliche Summe sein, die manche Leute nicht zahlen wollen. Allerdings werden die monatlichen Kosten dann viel niedriger als bei kurzfristigen Plänen.

Aber sind bezahlte VPN das wert? Ja, das sind sie auf jeden Fall, und deshalb nutzen Millionen von Menschen NordVPN und ExpressVPN und viele andere. Es gibt auch kostenlose VPN-Dienste, aber die sind in Bezug auf Sicherheit und Datenschutz ähnlich wie kostenlose Antivirenprogramme, auf die wir gleich noch eingehen werden.

❌ Einige VPN verlangsamen Ihre Internetverbindung

Ein VPN verlangsamt Ihre Internetverbindung fast immer ein wenig, aufgrund der zusätzlichen Verschlüsselung und der Entfernung zwischen Ihnen und dem Server.

Diese Leistungsminderung muss allerdings nicht drastisch sein und ist es auch nicht, wenn Sie einen Server in Ihrer Nähe nutzen. Wenn Sie jedoch in Europa leben und eine Verbindung zu einem Server in Australien herstellen, sollten Sie aus den oben genannten Gründen mit einer langsameren Internetgeschwindigkeit rechnen.

Bei schnelleren VPN wie NordVPN, ExpressVPN oder CyberGhost ist diese Verringerung weit weniger spürbar, aber wenn Sie einen langsamen Anbieter nutzen, kann diese Verringerung in manchen Fällen bis zu 80 % betragen. Bei den drei von uns genannten Diensten werden Sie aber selbst bei einer kleinen Verlangsamung noch problemlos ohne Unterbrechungen in hoher Qualität streamen oder schnell Downloads herunterladen können.

❌ Nicht alle VPN sind vertrauenswürdig

Nicht alle VPN bieten Ihnen das gewünschte Maß an Sicherheit. Einige von ihnen machen leere Versprechungen und liefern keine großartigen Ergebnisse. Das gilt insbesondere für manche kostenlose VPN, die Daten sammeln und kommerziell verwerten.

Außerdem fehlen ihnen oft die erweiterten Funktionen, über die wir gesprochen haben. Leider kann man auch einigen kostenpflichtigen Anbietern nicht trauen, was ein weiterer Grund ist, warum viele User zögern, für diesen Dienst zu bezahlen.

Um sicherzugehen, dass Sie auf der richtigen Seite des Spektrums sind, ist es immer eine gute Idee, ein vertrauenswürdiges VPN wie NordVPN, ExpressVPN oder CyberGhost zu nutzen. Meiden Sie Dienste wie Hola VPN, das die Bandbreite seiner kostenlosen Nutzer für ein Peer-to-Peer-Netz verwendet.

Antivirus mit VPN: Lohnt sich ein Kombi-Paket?

Viele Sicherheitssuiten bieten heute ein Antivirenprogramm mit VPN an. Norton 360 Deluxe enthält zum Beispiel ein VPN ohne Datenlimit, bei Bitdefender Total Security ist das VPN dagegen auf 200 MB pro Tag begrenzt, und auch AVG, Avast und McAfee haben eigene VPN im Angebot. Umgekehrt ergänzen VPN-Anbieter ihre Pakete um Virenschutz: Surfshark One enthält ein vollwertiges Antivirus, und NordVPN prüft mit Threat Protection Pro Downloads auf Malware.

Ein Kombi-Paket aus Antivirus und VPN ist bequem, weil Sie nur ein Abo und eine App verwalten. Die integrierten VPN der Antivirus-Hersteller bieten aber meist weniger Server, weniger Funktionen und seltener unabhängige No-Log-Audits. Unser Tipp: Wer viel Wert auf Privatsphäre, Streaming oder Geschwindigkeit legt, kombiniert ein spezialisiertes VPN mit einem guten Virenschutz.

Antivirus vs. VPN: Die Hauptunterschiede zusammengefasst

Nachdem wir nun alles über VPN und Antivirenprogramme gesagt haben, ist es an der Zeit, ihre Unterschiede hier in einem leicht verständlichen Vergleich zusammenzufassen.

  • Antivirenprogramme sind großartige Tools, um Ihr Gerät vor Viren und Malware zu schützen. VPN schützen Ihre Online-Privatsphäre, indem sie Ihre Verbindung verschlüsseln und Ihre Online-Aktivitäten anonymisieren.
  • Im Allgemeinen schützen Antivirenprogramme Ihre Online-Privatsphäre nicht, es sei denn, sie enthalten eine Art VPN. VPN werden Sie nicht vor Viren schützen, es sei denn, sie enthalten auch zusätzliche Sicherheitsfunktionen für diesen Zweck.
  • Antivirenprogramme benötigen für ihren Betrieb eine Vielzahl von Informationen, da sie Ihr Gerät ständig scannen und alle Ihre Dateien durchsuchen. VPN speichern keine Protokolle über Ihre Online-Aktivitäten und benötigen nur eine minimale Menge an Informationen, wie Ihre E-Mail-Adresse und Zahlungsinformationen.
  • Ein VPN kann Ihre Internetverbindung langsamer machen, das liegt an der zusätzlichen Verschlüsselung und der Entfernung zwischen Ihnen und dem Server, den Sie verwenden. Antivirenprogramme verlangsamen manchmal Ihr Gerät, da sie es rund um die Uhr überwachen und im Hintergrund scannen.
  • Antivirenlösungen sind oft kostenlos, während VPN meist kostenpflichtige Dienste sind. Und während Gratis-VPN nicht besonders gut sind, gibt es einige großartige kostenlose Antivirenprogramme mit sehr hoher Effizienz bei der Beseitigung von Viren und Malware. Denken Sie daran, dass manche kostenlose VPN und Antivirenprogramme Daten sammeln und verwerten, prüfen Sie also immer die Datenschutzrichtlinien.

Fazit: VPN vs. Antivirus, was ist besser?

Das endgültige Urteil lautet, dass VPN und Antivirenprogramme zwei sehr unterschiedliche Lösungen sind, mit einigen Überschneidungen hier und da. Aber im Großen und Ganzen machen VPN eine Sache und Antivirenprogramme etwas anderes. Wir können daher nicht sagen, welche Lösung besser ist, denn jede ist auf ihre eigene Aufgabe spezialisiert.

Während VPN für den Schutz der Online-Privatsphäre und die Umgehung des Geoblockings hervorragend geeignet sind, hält Antiviren-Software Ihr Gerät vor Viren und Malware sauber. Betrachten Sie diese Tools auf diese Weise. Sie decken beide mehrere wichtige Aspekte beim Schutz Ihrer Privatsphäre und der Gerätesicherheit ab.

Aus diesem Grund sollten Sie unserer Meinung nach beide nutzen, also VPN und Virenschutz kombinieren. Mit einem VPN stellen Sie sicher, dass Hacker und Ihr Internetanbieter Ihre Online-Aktivitäten nicht nachverfolgen können, während ein Antivirenprogramm Ihr Gerät schützt, indem es Viren und Malware beseitigt und verhindert, dass es von ihnen befallen wird.

Wenn Ihr Budget nicht zu knapp bemessen ist und Sie es sich leisten können, für beides zu bezahlen, ist es immer besser, diesen Weg zu gehen. Bei knappem Budget können Sie ein kostenpflichtiges VPN wie NordVPN mit einem seriösen kostenlosen Virenschutz kombinieren, etwa dem in Windows integrierten Microsoft Defender, der in unabhängigen Tests gut abschneidet.

Über unsere Website erhalten Sie außerdem 77 % Rabatt auf das 2-Jahres-Abo von NordVPN (unser Lieblings-VPN) mit dem Code 01NET, insgesamt 28 Monate für 2,56 € pro Monat. So sparen Sie Geld, das Sie in ein gutes Antivirenprogramm investieren können, und haben ein starkes Gesamtpaket für Ihre Sicherheit im Internet.

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