Denken Sie darüber nach, ein VPN-Abonnement abzuschließen, um Ihre Online-Privatsphäre zu schützen und Ihre Sicherheit zu verbessern? In diesem Fall stehen Sie vor der Frage: kostenloses VPN oder kostenpflichtiges VPN? Ist ein VPN kostenlos oder kostenpflichtig? Es gibt beides, wobei gute Premium-Dienste mit Langzeitplänen schon ab rund 2 bis 3 € im Monat kosten. Menschen, die technisch nicht versiert sind und keine Erfahrung mit diesen Diensten haben, werden vielleicht denken, dass kostenlose Anbieter ausreichen.
Das tun sie aber in den meisten Fällen nicht, vor allem nicht, wenn Sie vorhaben, sie jeden Tag zu nutzen. Wir können Ihnen schon einmal verraten, dass Premium-Anbieter die bessere Wahl sind, aber wir gehen noch genauer auf die Gründe ein. Im heutigen Artikel geht es um kostenlose VPN vs. kostenpflichtige VPN und ihre Unterschiede.
Sie erfahren hier, welche Wahl besser ist, warum und wann Sie welche Art von Anbieter nutzen sollten. Außerdem geben wir Ihnen einige Ratschläge, welches VPN Sie wählen sollten. Dies ist also ein umfassender Leitfaden für alle, die ein VPN-Abonnement abschließen möchten, egal für welchen Zweck.
Kostenloses VPN vs. kostenpflichtiges VPN: Die Unterschiede
Bei Hunderten von Anbietern auf dem Markt ist es logisch, dass es Unterschiede zwischen den verschiedenen Diensten gibt. Diese Unterschiede sind noch ausgeprägter, wenn es um kostenlose VPN im Vergleich zu kostenpflichtigen VPN geht, da wir über zwei völlig unterschiedliche Seiten des Spektrums sprechen.
Wir vergleichen jetzt kostenpflichtige VPN und Gratis-Dienste und sehen uns an, warum die Bezahldienste um einiges überlegen sind.
Sicherheitsfunktionen: Sind kostenlose VPN sicher?
Beginnen wir mit einem der größten Unterschiede zwischen kostenlosen und kostenpflichtigen VPN. Sicherheit ist ein wesentlicher Bestandteil eines VPN-Dienstes, und die Nutzer erwarten zu Recht, dass sie im Mittelpunkt steht. In unserem Testbericht über Proton VPN haben wir erklärt, dass die kostenlose Version sicher ist und eine No-Log-Politik beinhaltet.
Es fehlen jedoch einige Sicherheitsfunktionen der kostenpflichtigen Version, die den Anbieter besser machen. Und Proton ist eine Ausnahme: Die meisten kostenlosen Anbieter bieten nicht viele Sicherheitsfunktionen, sodass Ihre Verbindung nicht so gut geschützt ist wie bei kostenpflichtigen Anbietern.
Viele kostenlose Anbieter bieten beispielsweise eine schwächere Verschlüsselung, und viele von ihnen verfügen nicht über einen Kill Switch, der notwendig ist, um IP-/DNS-Leaks zu verhindern. Tatsächlich sind viele Gratis-Dienste für solche Lecks und veraltete Protokolle bekannt, die Ihre wahre IP-Adresse preisgeben und Ihre Privatsphäre nicht schützen.
Ganz zu schweigen davon, dass ein großer Teil der kostenlosen VPN-Apps Malware oder Tracker enthält. Technische Analysen haben gezeigt, dass Anbieter wie Betternet VPN, EasyVPN und OkVPN eine oder mehrere Arten von Malware oder Tracking-Bibliotheken enthielten, was ihre Nutzung extrem riskant macht.
Solche Software ist dazu da, Ihre Aktivitäten zu verfolgen und Ihre persönlichen Daten zu sammeln, die dann an den Meistbietenden verkauft werden. Bezahlte Anbieter hingegen bieten eine ganz andere Erfahrung.
Sie erhalten alle wichtigen Sicherheitsfunktionen, wie z. B. eine AES-256-Verschlüsselung, einen Kill Switch, Split Tunneling und RAM-basierte Server, bei denen alle Daten bei jedem Neustart gelöscht werden. Anbieter wie NordVPN und ExpressVPN bieten auch eigene private DNS-Server, die Ihr Sicherheitsniveau weiter erhöhen.
Besuchen Sie die NordVPN-Website
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In unseren Tests zeigten diese Anbieter keine IP- und DNS-Lecks. Außerdem lassen sich Premium-Anbieter regelmäßig von unabhängigen Firmen prüfen, die ihre Sicherheit und ihre Datenschutzversprechen bestätigen.
Hinzu kommen fortschrittliche Funktionen wie WLAN-Schutz, moderne Protokolle (NordLynx, Lightway, WireGuard), zusätzliche Sicherheitstools wie Malware- und Werbeblocker und natürlich das Fehlen von versteckter Malware in den Apps.
Leistung (Geschwindigkeiten) und Bandbreitenbeschränkungen
Im Duell kostenloses VPN vs. kostenpflichtiges VPN sollten wir auch über die Leistung und die Bandbreitenbegrenzung sprechen. Beginnen wir mit den kostenlosen Anbietern. Ihre oft veraltete Serverinfrastruktur mit 1-Gbit/s-Servern bietet von Anfang an schwache Geschwindigkeiten, was in zahlreichen Tests, auch auf unserer Seite, zu sehen ist.
Dazu kommen bei manchen veraltete Protokolle, die keine bessere Leistung bieten. Viele setzen mittlerweile auf OpenVPN oder WireGuard, einige kostenlose Anbieter verlassen sich aber auf IKEv2 oder „proprietäre“ Protokolle ohne externe Prüfungen, die ihre Tauglichkeit belegen (Hydra zum Beispiel).
Wenn Sie ein kostenloses VPN verwenden, werden Sie feststellen, dass bandbreitenintensive Aktivitäten langsam, abgehackt und voller Wartezeiten sind, die Ihnen sicher auf die Nerven gehen werden. Aus diesem Grund eignen sich die meisten kostenlosen Anbieter nicht für Streaming oder Torrenting, was viele Leute enttäuscht.
Werfen Sie einen Blick auf den Geschwindigkeitstest von Betternet.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass viele nicht nur langsam sind, sondern auch Ihr monatliches Datenvolumen begrenzen. Denken Sie nur an TunnelBear. Dieses kostenlose VPN bietet nur 500 MB Daten pro Monat, die Sie mit einem einzigen längeren YouTube-Video schnell verbraucht haben.
Dann haben wir Windscribe, einen Anbieter mit 10 GB Datenvolumen pro Monat (wenn Sie eine E-Mail-Adresse angeben). Diese Menge ist bei vielen Gratis-VPN Standard. Wie lange dauert es, bis das aufgebraucht ist? Bei regelmäßigem Streaming würden wir sagen, ungefähr 2 bis 3 Tage. Einige kostenlose Anbieter wie Hide.me oder Proton VPN bieten unbegrenzte Daten an, dafür aber gedrosselte Geschwindigkeiten und kaum Streaming- oder P2P-Unterstützung.
Die besten Premium-VPN wie NordVPN, ExpressVPN oder CyberGhost bieten keine Bandbreitenbegrenzung. Das bedeutet, dass Sie unbegrenzt surfen, streamen, Torrents herunterladen oder alles andere tun können, genau so, wie Sie es ohne VPN tun würden, aber mit zusätzlicher Sicherheit. Sehen wir uns zum Vergleich den Geschwindigkeitstest von NordVPN bei einer Verbindung mit einem Server in Großbritannien an (der sogar weiter entfernt ist als der beim Betternet-Test).
8922 Server
129 abgedeckte Länder
30 Tage kostenlos testen
10 Geräte gleichzeitig
9.8 /10
3000 Server
105 abgedeckte Länder
30 Tage kostenlos testen
10 Geräte gleichzeitig
9.4 /10
12000 Server
100 abgedeckte Länder
45 Tage kostenlos testen
7 Geräte gleichzeitig
9.2 /10

Schutz der Privatsphäre
Bezahlte Anbieter verfügen über deutlich mehr Ressourcen, was eine große Rolle spielt. So können sie es sich leisten, Server mit 10 Gbit/s zu betreiben, was Ihre Geschwindigkeit maximiert und zu einer stabilen Leistung ohne Drosselung und endlose Pufferung beim Streaming führt.
Unser Duell zwischen kostenpflichtigen und kostenlosen VPN wäre nicht vollständig, wenn wir nicht über den Datenschutz sprechen würden. Das ist ein ziemlich heikles Thema für Gratis-Dienste, die Ihre Privatsphäre oft ganz unten auf die Prioritätenliste setzen. Denn nur wenige kostenlose VPN bieten ein hohes Maß an Datenschutz, darunter Proton VPN, Hide.me und PrivadoVPN.
Allerdings ist Proton VPN in der Gratis-Version gedrosselt und auf ein Gerät beschränkt, Hide.me bietet nur 8 Standorte und PrivadoVPN ein Datenlimit von 10 GB pro Monat. Keines dieser Angebote ist also wirklich großartig. Bei vielen anderen kostenlosen VPN fehlt eine glaubwürdige No-Log-Richtlinie, und sie sammeln Ihre Daten und verkaufen sie an Dritte.

Auch wenn es nicht viele von ihnen offen zugeben, belegen zahlreiche Fälle, dass sie Ihre Online-Aktivitäten verfolgen, während Sie sie nutzen. Das gilt insbesondere für Anbieter wie Hola VPN, Betternet VPN und die Gratis-Version von Hotspot Shield, die für solche Praktiken kritisiert wurden.
Insbesondere Hola verwendet für sein Gratis-VPN eine P2P-Technologie, was bedeutet, dass Sie Ihre ungenutzte Bandbreite und Ihre IP-Adresse mit anderen Nutzern teilen, die sie für alle möglichen Zwecke verwenden können. Kostenlose mobile VPN sind hier die schlimmste Sorte, da sie oft besonders viele Daten sammeln.
Denken Sie nur einmal darüber nach: Wie zeigen kostenlose VPN gezielte Werbung in ihren Apps an? Sie verfolgen Ihr Surfverhalten. Das ist ein weiterer lästiger Aspekt von kostenlosen Anbietern, denn man sieht permanent Werbung und Pop-ups. Wenn Sie sich Sorgen um Ihre Privatsphäre machen, rate ich Ihnen dringend von solchen Diensten ab.
Schauen Sie sich stattdessen unsere Liste der besten VPN für den Schutz Ihrer Privatsphäre an und suchen Sie sich ein VPN aus. Bezahlte Anbieter tun im Gegensatz zu Gratis-Diensten alles, um Ihre Privatsphäre zu schützen. Sie bieten eine No-Log-Politik an, was bedeutet, dass sie keine Protokolle über Ihre Aktivitäten, IP-Adresse, DNS-Anfragen, Geolocation usw. speichern. Sie könnten Ihre Daten also gar nicht an Dritte verkaufen, weil sie nie gespeichert werden.
Besuchen Sie die NordVPN-Website

Ihre No-Log-Richtlinien werden von Unternehmen wie Deloitte, PwC oder KPMG überprüft, was diese Anbieter noch vertrauenswürdiger macht. Ganz zu schweigen davon, dass einige kostenpflichtige VPN wie CyberGhost auch regelmäßige Transparenzberichte veröffentlichen. Das ist eine willkommene Ergänzung.
Kurz gesagt: Im Vergleich zwischen kostenlosen und kostenpflichtigen VPN erhalten Sie mit Letzteren einen weitaus besseren Datenschutz. Sie speichern keine Online-Aktivitäten und verbergen darüber hinaus Ihre IP-Adresse und Ihren wahren Standort, sodass Sie online deutlich anonymer unterwegs sind.
Kundenservice
Bei Problemen wie fehlgeschlagenen VPN-Verbindungen, IP- oder DNS-Lecks oder anderen Störungen sollte der Kundendienst zur Stelle sein, um Ihnen zu helfen. Der Kundensupport erfordert zusätzliche Ressourcen, da die Mitarbeiter immer bereit sein müssen, wenn neue Probleme auftreten.
Kostenlose Anbieter bieten, wie Sie sich denken können, nur einen eingeschränkten Kundensupport, oft in Form von E-Mail-Support oder einem Ticket-System. Das heißt, Sie müssen ein Ticket ausfüllen oder eine E-Mail senden und auf eine Antwort warten. Die Wartezeit kann in diesem Fall leider bis zu ein paar Tage betragen.
Sie stehen dann ohne VPN da und können weder Ihre Privatsphäre schützen noch sicher im Dark Web surfen. Der Kundensupport bei kostenlosen VPN ist oft nicht sehr kompetent und arbeitet nicht rund um die Uhr, weshalb Sie langsame Antworten erhalten, was die Problemlösung mühsam macht.
Bei kostenpflichtigen Diensten sieht es mit dem Premium-Support ganz anders aus. Erstens erhalten Sie rund um die Uhr Support per Live-Chat, was bedeutet, dass Sie schnelle Antworten und Lösungen erhalten, selbst bei komplexeren Problemen.
Zusätzlich bieten diese Anbieter E-Mail-Support an, der ebenfalls deutlich schneller ist als bei kostenlosen VPN. In unseren Tests kamen die Antworten meist innerhalb weniger Stunden, während die Mitarbeiter im Live-Chat in der Regel schon nach kurzer Zeit zur Stelle waren. Sie sind sehr reaktionsfreudig und kompetent.
Ganz zu schweigen von den zahlreichen FAQ, Help Centern, Anleitungen und sogar YouTube-Kanälen, die viele kostenpflichtige Anbieter bereitstellen. Man kann also sagen, dass sie jederzeit zur Verfügung stehen, um Probleme zu beheben. Das ist viel wert, wenn Sie ein VPN schnell und ohne größere Verzögerungen (zum Beispiel beim Streamen von Live-Inhalten) zum Laufen bringen müssen.
Servernetzwerk
Die Serverabdeckung ist ein weiterer wichtiger Faktor, der kostenlose VPN von kostenpflichtigen unterscheidet. Sie haben bereits gesehen, dass Gratis-Dienste in ihrem Angebot eingeschränkt sind, und das Gleiche gilt für ihre meist sehr kleinen Servernetzwerke.
Eine der größten Auswahlen unter den Gratis-Angeboten findet sich bei TunnelBear mit 47 Ländern, allerdings mit nur 500 MB Daten pro Monat. Viele andere Anbieter beschränken die kostenlose Version auf wenige Standorte, oft in den Niederlanden, Deutschland oder den USA. Die Auswahl ist also sehr beschränkt.
Nehmen Sie Proton VPN oder Hide.me als Beispiel. Proton VPN bietet in der Gratis-Version Server in 10 Ländern, die Ihnen aber zufällig zugewiesen werden, während Hide.me 8 Standorte hat. Bei Anbietern wie Betternet VPN und Hotspot Shield ist die Gratis-Version sogar nur auf einen Serverstandort in den USA beschränkt.
Die Anzahl der Server steht in direktem Zusammenhang mit der Geschwindigkeit und Leistung. Bei einer kleineren Serverflotte ist es wahrscheinlicher, dass es zu einer Überlastung des Netzwerks kommt, was zu einer schlechten Leistung und instabilen Verbindungen für alle Nutzer führt. Und die Anzahl der Länder hat einen wesentlichen Einfluss darauf, wie viele Optionen Sie beim Freischalten von Inhalten haben.

Kostenpflichtige VPN bieten immer eine größere Serverflotte. Sehen wir uns zum Beispiel NordVPN an, der zu den besten Premium-VPN gehört und rund 9.200 Server in 129 Ländern betreibt. Oder ExpressVPN mit rund 3.000 Servern in 105 Ländern oder CyberGhost mit beeindruckenden über 12.000 Servern in 100 Ländern. Die kostenpflichtige Version von Proton VPN deckt sogar 145 Länder ab.
Sie sehen also, dass es einen riesigen Unterschied macht, ob Sie gesperrte Inhalte wie blockierte Streaming-Plattformen in 1 oder in über 100 Ländern freischalten können. So können Sie mühelos überall auf der Welt geografische Beschränkungen umgehen. Und bei der hohen Serveranzahl, die all diese Dienste bieten, müssen Sie sich auch keine Sorgen um Überlastungen machen.
Zusätzliche Funktionalitäten (P2P, Streaming usw.)
Es ist auch wichtig, andere VPN-Funktionen wie Streaming, Torrenting und andere erweiterte Funktionen zu erwähnen, die die Anbieter bieten oder (bei kostenlosen Diensten) eben nicht bieten.
Streaming-Funktionen
Wenn es um das Streaming geht, sind kostenlose Anbieter die schlechteste Wahl, die Sie treffen können. Sie funktionieren meist nicht mit Plattformen wie Netflix, Hulu oder Disney+ im Ausland, da sie von solchen geobeschränkten Diensten leicht erkannt und blockiert werden. Im Allgemeinen sind sie meistens gar nicht in der Lage, das Geoblocking zu umgehen.
Darüber hinaus bieten die meisten von ihnen überhaupt keine Streaming-Unterstützung, was bedeutet, dass es kaum möglich ist, eine Plattform freizuschalten. In Verbindung mit langsamen Geschwindigkeiten und begrenzter Bandbreite sind sie hierfür in jedem Fall nutzlos, da Sie oft kaum mehr als ein paar Stunden pro Monat streamen können.
Kostenpflichtige Anbieter wie die von uns genannten sind das genaue Gegenteil. Sie haben alle Voraussetzungen, um großartige VPN-Dienste für das Streaming zu sein. CyberGhost bietet zum Beispiel dedizierte Streaming-Server, die mit Netflix US, Prime Video, Hulu, Disney+ und anderen Plattformen funktionieren. NordVPN ist derzeit das beste VPN für das Streaming, und auch ExpressVPN bietet hier hervorragende Leistungen.
Mit unbegrenzter Bandbreite und schnellen 10-Gbit/s-Servern funktioniert das Streaming sogar in 4K reibungslos. Außerdem bieten kostenpflichtige Anbieter in der Regel mehr Apps für Streaming-Geräte wie Fire TV Stick, Android TV und Smart TV an, wodurch sie vielseitiger sind.
Verbessern Sie Ihr Streaming-Erlebnis mit NordVPN
Ist Torrenting (P2P) erlaubt?
Torrenting ist bei kostenlosen Anbietern meistens untersagt oder stark eingeschränkt. In diesem Duell zwischen kostenlosen und kostenpflichtigen VPN haben wir bereits erwähnt, dass kostenpflichtige VPN keine Einschränkungen haben, was auch für P2P und Torrenting gilt. Wir haben versucht, mit vielen kostenlosen Anbietern Torrents herunterzuladen, aber das war fast immer vergeblich.

Auf dem Bild oben können Sie sehen, dass TunnelBear nicht funktioniert. Es heißt „Downloading“, aber unsere Upload- und Download-Geschwindigkeiten liegen bei 0 B/s. Kostenlose Anbieter, die P2P-Verkehr zulassen, sind in Bezug auf das Datenvolumen oder die Geschwindigkeit begrenzt, was ebenfalls nicht ideal ist.
In Anbetracht der Protokollierungspraktiken und der mangelnden Sicherheit ist das Herunterladen von Torrent-Dateien mit einem unseriösen kostenlosen VPN auch nicht sehr klug, da Ihre Aktivitäten weiterhin zurückverfolgt werden können. Wenn Sie ein kostenpflichtiges VPN zum Herunterladen von Torrents verwenden, sieht die Sache ganz anders aus.

Es funktioniert nicht nur, sondern Sie erhalten auch hohe Geschwindigkeiten, eine starke Leistung und echten Schutz für Ihre P2P-Aktivitäten. Einige Anbieter haben sogar spezielle P2P-Server, wie NordVPN und CyberGhost, die für Torrenting optimiert sind.
Und denken Sie auch an die unbegrenzte Bandbreite, die diese Anbieter haben. So gibt es beim Torrenting also keine Limits.
Wann sollte ich kostenlose VPN-Dienste verwenden?
Nach diesem Vergleich zwischen kostenlosen und kostenpflichtigen VPN können wir mit Sicherheit sagen, dass ein Premium-VPN die bessere Wahl ist. Wir können jedoch nicht sagen, dass alle kostenlosen Anbieter zwangsläufig schlecht sind, auch wenn sie bezahlten Anbietern unterlegen sind.
Das wirft die Frage auf: Wann sollte ich eigentlich ein VPN kostenlos nutzen? Wir sehen kostenlose Anbieter als gute kurzfristige Lösungen für verschiedene Szenarien, aber natürlich meinen wir hier Qualitätsanbieter wie Proton VPN, Hide.me und PrivadoVPN.
Diese drei Anbieter bieten Ihnen eine No-Log-Politik und verfügen über grundlegende Sicherheitsfunktionen, mit denen Sie online geschützt bleiben. Denken Sie daran, dass sich keiner dieser Anbieter in der Gratis-Version wirklich für Streaming eignet und P2P meist nicht oder nur eingeschränkt möglich ist, sodass sie hauptsächlich zum Surfen verwendet werden können.
Wenn Sie zum Beispiel im Ausland unterwegs sind und sich kein VPN-Abonnement leisten können, können Sie eines dieser 3 kostenlosen VPN verwenden, um sich in öffentlichen WLAN-Netzen zu schützen oder auf eine Website aus Ihrem Heimatland zuzugreifen. Außerdem können einige kostenlose Anbieter ausländische TV-Kanäle im Ausland entsperren, sodass sie auch für diesen Zweck nützlich sein können.
Allerdings sollten Sie angesichts der begrenzten Bandbreite und der langsamen Geschwindigkeiten keine Wunder erwarten, wenn es um das Entsperren oder andere Dinge geht. Um die bestmögliche Leistung zu erzielen, brauchen Sie einen kostenpflichtigen Anbieter. Und ein weiterer Pluspunkt ist, dass kostenpflichtige Anbieter eine Geld-zurück-Garantie bieten.
Die drei besten kostenpflichtigen VPN in 2026
Wenn Sie überlegen, ob Sie ein kostenloses oder ein kostenpflichtiges VPN nutzen sollten, empfehlen wir Ihnen, die Geld-zurück-Garantie der kostenpflichtigen Anbieter in Anspruch zu nehmen. NordVPN und ExpressVPN bieten eine 30-tägige Rückerstattungsfrist für alle ihre Abonnements an.
CyberGhost hat bei seinen Langzeitplänen sogar eine 45-tägige Geld-zurück-Garantie, sodass Sie den Dienst 45 Tage lang risikofrei nutzen können, bevor Sie eine Rückerstattung beantragen. Für uns sind das nach unseren Tests die drei derzeit besten kostenpflichtigen VPN auf dem Markt, die Sie testen sollten. Sie sind alle bei den Nutzern sehr beliebt.
1. NordVPN

NordVPN kann dank seiner Geld-zurück-Garantie 30 Tage lang risikofrei getestet werden. Holen Sie sich einfach das günstige 2-Jahres-Abo, nutzen Sie den Anbieter ohne Einschränkungen und fordern Sie bei Bedarf innerhalb der ersten 30 Tage eine Rückerstattung an. NordVPN ist einer der sichersten Anbieter mit AES-256-Verschlüsselung, Bedrohungsschutz und Dark Web Monitor. Und er hat, wie gesagt, ein sehr gut ausgebautes Servernetzwerk.
Er bietet modernste VPN-Technologie in Form von Private DNS, NordLynx und RAM-basierten Servern, die sicherstellen, dass Ihre persönlichen Daten privat bleiben. Außerdem wurde seine No-Log-Politik bereits sechsmal von PwC und Deloitte bestätigt, zuletzt im Februar 2026, und seine Spezialserver eignen sich hervorragend für das Torrenting, das Surfen im Dark Web und die Umgehung von Zensur.
NordVPN ist auch ziemlich erschwinglich (ab lediglich rund 3 € im Monat) und bietet 10 gleichzeitige Verbindungen pro Abonnement. Im Gegensatz zu kostenlosen Anbietern funktioniert er auf nahezu allen Geräten und Plattformen, sodass Sie jedes Gerät in Ihrem Haushalt mit wenig Aufwand schützen können. Außerdem ist er derzeit das schnellste VPN und bietet mit Double VPN noch extra Schutz. Er eignet sich hervorragend für das Streaming und das Umgehen von Geoblocking.
Es ist also kein Wunder, dass NordVPN für uns das derzeit beste VPN ist und den Gratis-Diensten weit überlegen ist.
2. ExpressVPN

Wie bereits erwähnt, verfügt ExpressVPN über rund 3.000 Server in 105 Ländern und bietet erstklassige Leistung, hervorragende Streaming-Funktionen und hohe Sicherheit. Im Vergleich zu kostenlosen Anbietern ist er in jeder Hinsicht überlegen, auch bei der Gerätekompatibilität und den gleichzeitigen Verbindungen. Auch hier gibt es natürlich eine geprüfte No-Log-Politik, zuletzt bestätigt von KPMG.
Kostenlose Anbieter gewähren Ihnen meist nur eine Verbindung pro Konto, während Sie mit ExpressVPN je nach Tarif 10 bis 14 Geräte gleichzeitig schützen können. Die Anwendungen sind für alle gängigen Plattformen verfügbar, sodass Sie dieses VPN sogar auf einem Android TV oder Fire TV Stick zusätzlich zu den Desktop- und Mobilplattformen installieren können.
ExpressVPN bietet derzeit einen Rabatt von bis zu 78 % auf seinen 2-Jahres-Plan, bei dem Sie zusätzlich 4 kostenlose Monate erhalten. In Verbindung mit der 30-tägigen Geld-zurück-Garantie ist dies eine sehr gute Wahl, wenn Sie ein Premium-VPN risikofrei testen möchten.
3. CyberGhost

CyberGhost ist einer unserer bevorzugten günstigen VPN-Dienste auf dem Markt. Er kostet mit dem Langzeitplan nur rund 2 € pro Monat und bietet eine 45-tägige Rückerstattungsfrist für alle langfristigen Pläne. CyberGhost ist bekannt für seine gute Leistung, seine speziellen Server und seine benutzerfreundlichen Clients für Desktop- und mobile Plattformen.
CyberGhost bietet auch NoSpy-Server an, die Ihnen helfen, Ihre Privatsphäre zusätzlich zu schützen. Wichtig zu erwähnen sind die regelmäßig von Deloitte geprüfte No-Log-Politik und Funktionen wie WireGuard, Werbeblocker und 256-Bit-AES-Verschlüsselung.
Der Anbieter bietet 7 gleichzeitige Verbindungen, und Sie erhalten einen 24/7-Live-Chat-Support in verschiedenen Sprachen. All das macht CyberGhost zu einer sehr guten Wahl, die Sie nach dem Lesen dieses Vergleichs zwischen kostenlosem und kostenpflichtigem VPN ausprobieren können. Denn mit diesem Dienst müssen Sie nicht viel ausgeben, wenn Ihr Budget eng ist, aber die Leistungen sind weitaus höher als bei Gratis-Diensten.
Fazit: Kostenloses VPN oder kostenpflichtiges VPN?
Im heutigen Vergleich zwischen kostenpflichtigen und kostenlosen VPN haben Sie erfahren, dass kostenpflichtige VPN in fast jeder Hinsicht überlegen sind. Gratis-Anbieter müssen nicht immer „schlecht“ sein, aber ihre Beschränkungen in Bezug auf Sicherheit, Bandbreite, Leistung und andere Funktionen werden Ihre Erfahrung mit ihnen beeinträchtigen.
Bei kostenpflichtigen Anbietern hingegen gibt es diese Einschränkungen nicht, und sie sorgen dafür, dass Sie eine gute Erfahrung machen, weil Sie dafür bezahlen. Außerdem verringert die Zahlung für ein VPN das Risiko, dass Ihre Daten an Dritte verkauft werden, da das Unternehmen sein Geld mit den Abonnements verdient.
Zum Schluss möchten wir noch zwei Sätze ansprechen, die man in der VPN-Branche oft hört. Der erste lautet, dass es so etwas wie ein kostenloses Mittagessen nicht gibt, und der zweite: Wenn etwas kostenlos ist, sind Sie das Produkt.
Wenn also ein VPN verspricht, zu 100 % kostenlos zu sein und gleichzeitig unbegrenzte Bandbreite und alles andere anbietet, sollten Sie misstrauisch werden. Oft sind Sie in diesem Fall das Produkt, denn Sie tauschen Ihre Privatsphäre gegen ein durchschnittliches kostenloses VPN ein. Im Endeffekt bezahlen Sie dann damit, dass Ihre Daten an Dritte weiterverkauft werden.
Denn alles hat seinen Preis. Die Frage ist: Wollen Sie Ihre Privatsphäre aufgeben oder ein paar Euro im Monat zahlen, um alles zu bekommen, was Sie brauchen, und dazu noch einen soliden Datenschutz? Wenn Sie immer noch Zweifel haben, ob ein kostenloses oder kostenpflichtiges VPN besser zu Ihnen passt, können Sie sich die einzelnen Kategorien in diesem Artikel gerne noch einmal ansehen.