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Wie kommt man ins Dark Web? Ein einfaches Tutorial für einen sicheren Zugang


Sie klicken auf einen Link mit der Endung “.onion”, und Chrome, Edge oder Firefox zeigen nur eine Fehlermeldung, weil diese Browser das Tor-Netzwerk nicht erreichen. Ins Darknet gelangen Sie nur mit dem Tor Browser, und der verbirgt nicht, dass Sie Tor nutzen: Ihr Internetanbieter sieht die Verbindung zum Eingangsknoten. Wie kommt man also sicher ins Darknet? Mit Tor over VPN: erst mit NordVPN verbinden, dann den Tor Browser öffnen. NordVPN bietet 9.200 Server in 129 Ländern und eine im Februar 2026 zum sechsten Mal durch Deloitte bestätigte No-Log-Richtlinie. Tor funktioniert zwar auch ohne VPN, Ihr Anbieter sieht dann aber, dass Sie das Tor-Netzwerk betreten.

Das Dark Web hat den Ruf, mit kriminellen Aktivitäten in Verbindung zu stehen und ein Paradies für Hacker zu sein. Natürlich ist auch das ein Teil davon, aber es ist nicht nur das. Man findet dort auch lehrreiche und nützliche Webseiten, die vollkommen legal sind, etwa Onion-Versionen großer Nachrichtenseiten und anonyme Briefkästen für Whistleblower. Darum zeigen wir Ihnen hier, wie Sie möglichst sicher ins Dark Web gelangen, und erklären, warum es dabei so wichtig ist, sich zu schützen.

Darknet-Zugang: Einfache Schritte, um ins Dark Web zu kommen

Wir haben hier kurz zusammengefasst, was wir später ausführlich erklären. Wenn Sie mit Tor im Darknet surfen, brauchen Sie zusätzlichen Schutz, damit Ihr Internetanbieter nicht sieht, dass Sie Tor verwenden. Diesen bekommen Sie durch ein VPN.

  1. Schließen Sie bei NordVPN ein Abonnement ab.
  2. Laden Sie NordVPN herunter und installieren Sie die Anwendung.
  3. Öffnen Sie die Anwendung und melden Sie sich an.
  4. Verbinden Sie sich mit einem VPN-Server aus der Serverliste.
  5. Laden Sie den Tor Browser über die offizielle Webseite torproject.org herunter.
  6. Öffnen Sie Tor und gehen Sie ins Dark Web.

Nutzen Sie NordVPN für das Dark Web

Was ist das Dark Web?

Wenn wir an das Dark Web denken, denken wir in der Regel an Websites, auf die man mit herkömmlichen Browsern nicht zugreifen kann. Tatsächlich lässt sich dieser Teil des Internets nicht über gängige Suchmaschinen erreichen und verwendet keine typischen Domains.

Stattdessen kommen “.onion”-Domains zum Einsatz, die für alle Webseiten des Dark Webs gelten. Diese haben auch keine gewöhnlichen Namen, sondern bestehen aus einer schwer lesbaren Folge von 56 Zahlen und Buchstaben. Das bedeutet auch: Eine gewöhnliche Adresse wie darkweb.com führt Sie nicht ins richtige Darknet, sondern ist eine normale Website im öffentlichen Internet.

Dieser Teil des Internets wird absichtlich verborgen gehalten und ist nur über das Tor-Netzwerk zugänglich. Tor steht für “The Onion Router”. Um es zu nutzen, verwenden Sie den Tor Browser, der auf Firefox basiert und speziell für den Zugriff auf “.onion”-Websites entwickelt wurde.

Eines der größten Missverständnisse ist, dass es illegal ist, sich im Dark Web zu bewegen. Ähnlich wie das Surface Web ist auch das Darknet voll mit verschiedenen Webseiten, von denen nur ein Teil illegal ist. In Deutschland ist die Nutzung von Tor und der Besuch von Onion-Seiten legal. Illegale Inhalte und Geschäfte bleiben aber auch dort illegal, und in Ländern wie China oder Russland wird Tor gezielt blockiert.

Dark Web vs. Deep Web: Was ist der Unterschied?

Viele Leute verwechseln das Dark Web und das Deep Web. Wie bereits erklärt, ist das Dark Web oder Darknet ein Bereich, der absichtlich von der Öffentlichkeit verborgen wird und nur über Tor oder seine Alternativen zugänglich ist.

Auf das Deep Web hingegen kann man mit einem herkömmlichen Browser wie Firefox oder Safari zugreifen. Dieser Teil des Internets wird von Suchmaschinen nicht indiziert und ist der größte Teil des gesamten Internets.

Dazu gehören Inhalte hinter einer Paywall, private Firmennetzwerke, Ihr Gmail-Posteingang, medizinische Dokumente und vieles mehr. Diese Inhalte werden von keiner Suchmaschine erfasst, sind aber über Browser wie Chrome, Brave oder andere erreichbar, sofern man über die nötigen Zugangsdaten verfügt.

Wie kommt man ins Darknet? Sicher und anonym mit Tor und VPN

Wie gelangt man ins Dark Web? Es ist eigentlich recht einfach, aber es gibt ein paar wichtige Punkte zu beachten. Der erste Punkt ist, dass man den Tor Browser benötigt, um auf Inhalte des Dark Webs zuzugreifen. Er lässt sich kostenlos von der offiziellen Webseite herunterladen und ist für Windows, macOS, Linux und Android verfügbar. Allein mit Tor ist man jedoch nicht vor jedem Risiko geschützt. Zusätzlich sollten Sie ein hochwertiges und zuverlässiges Virtuelles Privates Netzwerk (VPN) verwenden, um mögliche Risiken zu minimieren.

Wieso sollte man ein VPN verwenden?

Wir möchten kurz erklären, wie Tor funktioniert und welche Schwächen es hat. Tor leitet Ihren Datenverkehr durch drei Knoten im Tor-Netzwerk, wodurch er anonymisiert wird. Die Schwachstellen liegen am Anfang und am Ende der Kette, insbesondere am Eingangsknoten, der Ihre echte IP-Adresse sieht.

Über ihn kann Ihr Internetanbieter sehen, dass Sie das Tor-Netzwerk betreten haben. Auch wenn er Ihre Aktivitäten nicht verfolgen kann, reicht dieser Umstand in manchen Netzwerken aus, um aufzufallen, etwa im Firmen- oder Uni-WLAN, und in einigen Ländern wird Tor-Verkehr gezielt blockiert.

Hinzu kommt der Ausgangsknoten: Wer eine Seite ohne HTTPS-Verschlüsselung aufruft, dessen Datenverkehr kann ein manipulierter Ausgangsknoten mitlesen. Und ein kompromittierter Eingangsknoten kennt Ihre IP-Adresse.

Ein VPN löst einen Großteil dieser Probleme. Es verbirgt Ihre IP-Adresse, ersetzt sie durch die des VPN-Servers und verschlüsselt den gesamten Datenverkehr. Somit sieht Ihr Internetprovider nicht mehr, dass Sie Tor verwenden, und der Eingangsknoten sieht nur die IP-Adresse des VPN-Servers.

Selbst wenn ein Tor-Knoten kompromittiert ist, bleibt Ihre echte IP-Adresse verborgen. Ihr eigenes Verhalten ersetzt ein VPN aber nicht: Melden Sie sich im Darknet nicht mit persönlichen Konten an und öffnen Sie keine heruntergeladenen Dateien. Mit den besten VPN für das Dark Web sind Sie in diesem Bereich deutlich besser geschützt.

Wie komme ich ins Darkweb? Schritt-für-Schritt-Guide

Sie wissen jetzt, dass ein VPN für einen sicheren Darknet-Zugang sehr empfehlenswert ist. Sehen wir uns nun genauer an, wie Sie es mit Tor kombinieren.

1. Abonnieren Sie ein qualitativ hochwertiges VPN (NordVPN)

Der erste Schritt ist die Wahl eines zuverlässigen VPN. Wir empfehlen für das Darknet NordVPN. Dieser Anbieter unterstützt Tor und eignet sich hervorragend für den sicheren Zugang zum Dark Web. Mit dem Dark Web Monitor bietet er zudem einen nützlichen Zusatzservice: Websites und Foren im Darknet, auf denen gestohlene Daten gehandelt werden, werden durchsucht, und Sie werden benachrichtigt, falls Ihre Zugangsdaten dort auftauchen.

Wir raten für die Verwendung im Darknet ausdrücklich von kostenlosen Anbietern ab, da viele von ihnen Sicherheitsmängel aufweisen. Das Basis-Paket von NordVPN ist mit dem Code 01NET bereits für 2,56 € pro Monat bei 28 Monaten Laufzeit erhältlich, und es gibt eine bedingungslose 30-tägige Geld-zurück-Garantie. So können Sie seine Leistungen risikofrei testen.

Nutzen Sie NordVPN für das Dark Web

2. Laden Sie NordVPN herunter und installieren Sie es

Mit einem NordVPN-Abonnement erhalten Sie eine Anwendung, die alle gängigen Betriebssysteme unterstützt. Da der Tor Browser offiziell nur für Windows, macOS, Linux und Android verfügbar ist, empfehlen wir eine dieser Plattformen. Für Windows laden Sie einfach die Setup-Datei von der NordVPN-Website herunter und folgen den Anweisungen auf dem Bildschirm. Der gesamte Vorgang dauert nur wenige Minuten.

3. Öffnen Sie die VPN-Anwendung und melden Sie sich an

Öffnen Sie die installierte App und melden Sie sich mit Ihrer E-Mail-Adresse und Ihrem Passwort an.

Dann sehen Sie die Benutzeroberfläche der Anwendung, die folgendermaßen aussieht:

Nordvpn Vpn Anbieter
© 01net.com

4. Verbinden Sie sich mit einem VPN-Server

Jetzt können Sie sich mit einem VPN-Server verbinden und anschließend Tor öffnen. Diese Vorgehensweise nennt sich “Tor over VPN”: Das VPN verbirgt, dass Sie Tor benutzen. Öffnen Sie dazu die Serverliste und wählen Sie den gewünschten Serverstandort. NordVPN bietet 9.200 Server in 129 Ländern. Für optimale Geschwindigkeiten empfehlen wir einen Server in Ihrer Nähe. NordVPN hat zwar auch eigene Onion-Over-VPN-Server, für die bestmögliche Anonymität empfehlen wir aber die Kombination aus normalem VPN-Server und Tor Browser, weil dieser zusätzlich vor Browser-Fingerprinting schützt.

Mit einem Klick auf den gewünschten Server, entweder direkt über die Weltkarte oder über die Länderliste links im Menü, wird die Verbindung hergestellt. Sie erkennen den Verbindungsaufbau daran, dass oben in Grün der Schriftzug “Verbunden” erscheint.

5. Laden Sie Tor herunter

Falls Sie den Tor Browser noch nicht installiert haben, ist es jetzt an der Zeit. Laden Sie ihn unbedingt von der offiziellen Webseite torproject.org oder unter Android über Google Play herunter, denn gefälschte Tor-Versionen mit Schadsoftware sind im Umlauf. Auf dem iPhone gibt es keinen offiziellen Tor Browser, das Tor-Projekt empfiehlt dort den Onion Browser. Der Download ist kostenlos.

Tor Herunterladen Dark Web Darknet
© Tor

6. Öffnen Sie Tor und gehen Sie ins Dark Web

Sobald Tor und NordVPN installiert und aktiv sind, können Sie ins Dark Web gehen. Öffnen Sie den Tor Browser: Die integrierte Suche über DuckDuckGo findet zwar normale Webseiten, für .onion-Seiten nutzen Sie aber am besten Ahmia, eine Darknet-Suchmaschine, die missbräuchliche Inhalte herausfiltert. Viele bekannte Dienste wie DuckDuckGo, die BBC oder Proton Mail betreiben außerdem eigene Onion-Adressen, die Sie auf deren offiziellen Webseiten finden. Von Linksammlungen wie den zahlreichen “Hidden Wikis” raten wir ab, da sie oft auf betrügerische oder illegale Angebote verweisen.

Stellen Sie die Sicherheitsstufe des Tor Browsers am besten auf “Am sichersten”. Sie können nun deutlich geschützter die Tiefen des Internets erkunden.

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Tor Over VPN oder VPN Over Tor?

Da Sie nun wissen, wie Sie mit Tor und VPN auf das Dark Web zugreifen können, möchten wir Ihnen die zwei gängigsten Methoden erklären. Sie können zunächst eine Verbindung zu einem VPN herstellen und sich dann mit Tor verbinden, oder umgekehrt.

Die erste Methode wird Tor over VPN genannt, die zweite VPN over Tor. Sehen wir uns an, wie sie funktionieren und wo die Unterschiede liegen.

Tor over VPN: die Funktionsweise

Für einen sicheren Zugang zum Dark Web empfehlen wir Tor over VPN. Sie verbinden sich zunächst mit einem VPN-Server und öffnen danach Tor. Das VPN verschlüsselt Ihre Verbindung, sodass Ihr Internetanbieter nicht sehen kann, dass Sie Tor benutzen. Wenn Sie sich dann mit Tor verbinden, wird der Datenverkehr ein weiteres Mal verschlüsselt. Im Ergebnis haben Sie eine doppelte Verschlüsselung. Bei normalen Webseiten verlässt der Datenverkehr das Tor-Netzwerk am Ausgangsknoten, bei .onion-Seiten bleibt er bis zum Ziel innerhalb des Tor-Netzwerks verschlüsselt.

Diese Methode bietet mehrere Vorteile: Ihr Internetanbieter sieht Ihre Tor-Nutzung nicht, das VPN sieht nur, dass Sie sich mit Tor verbinden, nicht aber, was Sie dort tun, und der Eingangsknoten kann nicht auf Ihre ursprüngliche IP-Adresse zugreifen.

Manche Webseiten blockieren zwar Tor-Verbindungen, da sie den Ausgangsknoten erkennen. Dieser kann theoretisch kompromittiert werden und unverschlüsselte Daten preisgeben, weshalb Sie im Tor Browser nur HTTPS- oder .onion-Seiten aufrufen sollten.

VPN over Tor: die Funktionsweise

Das Gleiche kann man leider nicht über VPN over Tor sagen. Bei dieser Methode wird Ihr Datenverkehr zuerst über das Tor-Netzwerk und dann über den VPN-Server geleitet. Diese Vorgehensweise ist für die meisten Nutzer weniger sicher und die komplexe Einrichtung schreckt viele ab. Nur sehr wenige Anbieter unterstützen VPN over Tor, und die Einrichtung erfordert in der Regel die Hilfe des Anbieters.

Da Sie zuerst Tor und dann ein VPN benutzen, ist der Eingangsknoten für Ihren Internetanbieter sichtbar, er weiß also, dass Sie Tor benutzen. Außerdem kann der Eingangsknoten Ihre IP-Adresse einsehen, und das VPN sieht Ihren Datenverkehr.

Der einzige nennenswerte Vorteil von VPN over Tor ist, dass Webseiten, die Tor-Verbindungen blockieren, weiterhin zugänglich sind, da das VPN den Datenverkehr wie normalen Internet-Traffic erscheinen lässt. Zudem wird der Ausgangsknoten statt des Eingangsknotens geschützt, was für den Zugriff auf .onion-Seiten aber eine geringere Rolle spielt.

Ist es eine gute Idee, mit einem kostenlosen VPN auf das Dark Web zuzugreifen?

Während man auf das Deep Web mit einem herkömmlichen Browser zugreifen kann, benötigt man für das Dark Web Tor und am besten ein hochwertiges VPN wie NordVPN (erfahren Sie in unserem Testbericht mehr über ihn). Kostenlose Anbieter sind aufgrund ihrer erheblichen Einschränkungen für diesen Zweck nicht empfehlenswert.

Viele kostenlose Anbieter bieten nicht das höchste Maß an Verschlüsselung, und einige sind dafür bekannt, Protokolle über persönliche Daten zu speichern, was Ihre Privatsphäre ernsthaft gefährden kann. Oft werden diese Informationen sogar an Dritte verkauft.

Darüber hinaus haben sie eine mangelhafte Leistung, sehr wenige Server, schlechte Geschwindigkeiten (was in Kombination mit Tor besonders problematisch ist), begrenzte Bandbreite und einen schwachen Kundenservice.

Wenn Sie im Dark Web wirklich geschützt sein möchten, empfehlen wir einen Premium-Anbieter. Es gibt mittlerweile viele hochwertige und dennoch günstige Virtuelle Private Netzwerke, darunter auch NordVPN. Diese bieten unbegrenzte Bandbreite, starke Verschlüsselung, eine geprüfte No-Log-Politik, zahlreiche Sicherheitsmechanismen, ein großes Servernetzwerk und hohe Geschwindigkeiten. Kostenlose Dienste können das alles schlicht nicht leisten.

Fazit: So kommen Sie sicher ins Darknet

Sie wissen jetzt, wie Sie mit Tor und einem VPN auf das Dark Web zugreifen können. Besondere technische Kenntnisse sind dafür nicht erforderlich. Mit NordVPN und dem Tor Browser gelangen Sie deutlich sicherer ins Dark Web, als wenn Sie Tor allein verwenden.

Sobald Sie mit beiden Diensten verbunden sind, bleiben Ihre IP-Adresse und Ihre Tor-Nutzung vor Ihrem Internetanbieter und neugierigen Knotenbetreibern verborgen. Ein vollständiger Schutz vor Betrug und Schadsoftware ist das nicht, achten Sie deshalb weiterhin darauf, welche Seiten Sie besuchen und was Sie herunterladen. Das ist unserer Meinung nach die empfehlenswerteste Methode, um das Darknet sicher zu erkunden.

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