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Surfshark im Test 2026: Ist er zuverlässig und sicher?

Wenn es um erschwingliche VPNs geht, sind nur wenige so gut wie Surfshark. Surfshark bietet seit Jahren günstige Abonnementpläne an, ohne dabei bei Sicherheitsfunktionen oder Leistung Abstriche zu machen. Das 2018 gegründete Unternehmen ist zwar jünger als viele Konkurrenten, hat aber zum Zeitpunkt dieser Surfshark-VPN-Bewertung für 2026 bereits Millionen Nutzer gewonnen. Außerdem hat sich Surfshark 2022 mit Nord Security zusammengeschlossen, dem Unternehmen hinter NordVPN und damit einem der leistungsstärksten VPN-Anbieter.

Surfshark arbeitet weiterhin als eigenständige Marke und legt seinen Fokus auf Datenschutz, hervorragende Leistung und eine große Serverauswahl für ein rundum gutes Erlebnis. Angesichts der günstigen Preise stellt sich die Frage: Gibt es versteckte Dinge, die man wissen sollte?

Eigentlich nicht! Allerdings gibt es einige Vor- und Nachteile, die wir in dieser Surfshark-Bewertung auf Basis unserer Erfahrungen besprechen werden. Wir empfehlen, dranzubleiben. Sie erhalten Antworten auf alle Fragen zu diesem Service.

Surfshark Erfahrungen: Vor- und Nachteile von Surfshark VPN

Vorteile

  • Unbegrenzte gleichzeitige Verbindungen
  • Eines der besten VPNs für Netflix
  • Erweiterte Sicherheitsfunktionen und von Deloitte geprüfte No-Log-Politik
  • Über 4.500 Server in 100 Ländern
  • Multi-Hop-Server für zusätzliche Privatsphäre
  • Günstige Abonnementpläne

Nachteile

  • Durchschnittliche Geschwindigkeit auf weiten Distanzen
  • Sitz in den Niederlanden (9 Eyes), kein Port-Forwarding
  • Teure 1-Monats-Pläne

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Surfshark VPN Test: Kann er sicher verwendet werden?

Natürlich werden wir Surfshark im Laufe seiner Entwicklung weiterhin beobachten, um zu prüfen, ob der Dienst seinen erfolgreichen Weg fortsetzt. In diesem Artikel fassen wir zusammen, wie unsere bisherigen Tests ausgefallen sind, und das Ergebnis ist sehr positiv.

Zunächst zur Verschlüsselung: Surfshark setzt bei OpenVPN und IKEv2 auf AES-256-GCM, bei WireGuard auf ChaCha20. AES-256-GCM klingt zunächst ähnlich wie das ältere AES-256-CBC, bringt jedoch einen entscheidenden Vorteil mit. Während AES-256-CBC zusätzlich einen separaten Message Authentication Code (MAC) benötigt, um Manipulationen abzuwehren, integriert AES-256-GCM die Authentifizierung direkt. Das beschleunigt den Prozess und sorgt für bessere Geschwindigkeiten.

In unseren Surfshark-Tests traten keine Leaks auf, weder DNS-, WebRTC- noch IPv6-Leaks. Surfshark verfügt über integrierten Leak-Schutz für DNS, WebRTC und IPv6 sowie über ein privates DNS-Netzwerk. Das mag technisch wirken, bedeutet aber vor allem eins: Ihre persönlichen Daten bleiben geschützt und Sie surfen deutlich anonymer.

Auch die Sicherheitsprotokolle von Surfshark überzeugen. Aktuell stehen WireGuard, OpenVPN und IKEv2/IPsec zur Verfügung, Shadowsocks wurde inzwischen eingestellt. Neu ist Dausos, ein eigenes Protokoll mit Post-Quanten-Verschlüsselung, das zunächst unter macOS eingeführt wurde. Unsere Tests zeigten, dass alle Protokolle zuverlässig arbeiten. Ein kleiner Nachteil: Ohne Verschleierung ist OpenVPN in China aufgrund der dortigen Firewall oft weniger effektiv.

Surfshark No Log
© Surfshark

Surfshark hat seinen Sitz in den Niederlanden. Das Land gehört zwar zur 9-Eyes-Allianz, kennt aber keine allgemeine Vorratsdatenspeicherung für VPN-Anbieter. Surfshark speichert laut eigener Aussage keine Nutzungsprotokolle, was Deloitte 2023 und 2025 in unabhängigen Audits bestätigt hat. Einzige Ausnahmen sind Ihre E-Mail-Adresse (für die Anmeldung) und Ihre Rechnungsinformationen.

Zusammenfassend lässt sich sagen: In puncto Sicherheit und Datenschutz überzeugt Surfshark auf ganzer Linie. Sie erhalten hochwertige Verschlüsselung, zahlreiche Schutzmechanismen und einen integrierten Kill Switch. Damit ist das Sicherheitspaket umfassend und zuverlässig, und das ist noch nicht alles.

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Sicherheitsbonus: Camouflage Mode, NoBorders und mehr

Denn wir sind noch nicht am Ende angekommen. Surfshark bietet noch weitere Sicherheitstools in seinem Arsenal, was uns wirklich angenehm überrascht hat. Diese vier Funktionen sollten Sie kennen:

Bypasser: Bei anderen VPN kennt man diese Funktion unter anderen Namen, wie etwa “Split Tunneling” oder “Whitelister”. Sie können damit auswählen, welche Anwendungen oder Websites nicht über den gesicherten VPN-Tunnel laufen sollen.

Camouflage Mode und NoBorders-Modus: Diese beiden Funktionen arbeiten eng zusammen. Der Camouflage Mode verschleiert Ihren Datenverkehr automatisch, wenn Sie OpenVPN nutzen, so dass selbst Ihr Internetanbieter nicht erkennt, dass Sie ein VPN verwenden. Der Surfshark NoBorders-Modus erkennt restriktive Netzwerke und zeigt Ihnen die Server an, die dort am besten funktionieren. So wird es schwieriger, das VPN durch Deep Packet Inspection (DPI) ausfindig zu machen.

MultiHop: Beschäftigen Sie sich mit sensiblen Aktivitäten und Daten? Dann wird Sie die MultiHop-Funktion interessieren. Damit werden zwei VPN-Server verknüpft, damit die Online-Aktivitäten noch besser von Ihrer echten Identität getrennt werden. Diese Funktion erhöht Ihre Anonymität beim Surfen deutlich.

CleanWeb: Diese Option blockiert Werbung, Tracker, Malware und Phishing. Das ist eine Funktion, die man mittlerweile bei vielen VPN-Diensten finden kann und die das Surferlebnis sehr viel angenehmer macht.

Surfshark Mobile Anwendung Cleanweb
© Surfshark

Surfshark-Funktionen

Mit dem Gesamtpaket seiner Funktionalitäten, zu dem inzwischen auch eine kostenlose statische IP gehört, kann das VPN von Surfshark mit anderen sicherheitsorientierten VPN wie NordVPN, ExpressVPN oder CyberGhost mithalten.

Unabhängige Prüfungen: Browsererweiterung und No-Log-Audit

Schon früh hat Surfshark einen Bericht über die unabhängige Prüfung seiner Browsererweiterung für Chrome und Firefox veröffentlicht. Das bewerten wir sehr positiv, denn so eine unabhängige Prüfung ist immer eine sehr lobenswerte Initiative, egal, wie die Ergebnisse aussehen. Denn viele Anbieter geben auf ihrer Webseite einfach nur an, die beste Sicherheit zu bieten, aber ohne so eine Prüfung kann man ja nicht wissen, ob man den Worten wirklich Glauben schenken kann. Surfshark war da mutiger.

Die angesehene deutsche Cybersicherheitsfirma Cure53 hat diese unabhängige Prüfung durchgeführt. Vielleicht kennen Sie den Namen schon, weil diese Firma auch die allererste unabhängige VPN-Prüfung überhaupt im Jahr 2017 durchgeführt hat, das war bei TunnelBear. Hier können Sie den vollständigen Surfshark-Prüfbericht lesen.

Wir fassen die Ergebnisse hier kurz zusammen. Insgesamt konnte Cure53 nur zwei kleine Schwachstellen identifizieren, die Benutzern Probleme bereiten könnten. Das ist ein sehr gutes Gesamtergebnis, was diesem VPN-Dienst viel Glaubwürdigkeit und Vertrauenswürdigkeit verleiht. Seitdem kamen weitere Prüfungen hinzu, darunter die No-Log-Audits durch Deloitte (2023 und 2025) und ein Cure53-Audit des neuen Dausos-Protokolls.

Wir hoffen, dass dieser Trend in seiner weiteren Entwicklung so weitergeht. Früher hatten wir uns gewünscht, dass nicht nur die Erweiterungen, sondern auch die eigentliche VPN-Infrastruktur unter die Lupe genommen wird, und dieser Wunsch hat sich mit den Deloitte-Audits erfüllt. Es ist sehr praktisch, Browsererweiterungen im Angebot zu haben, und das ist ein tolles Plus, um die Privatsphäre der Internetuser zu erhöhen. Aber der Hauptteil des Dienstes sind einfach die Anwendungen für mobile Geräte und Computer.

Geschwindigkeit und Leistung im Surfshark Test

Sehen wir uns in dieser Bewertung und allgemein bei VPN einen weiteren wichtigen Punkt an: die Qualität der Verbindung und die Geschwindigkeit. Bei den meisten VPN-Providern konnten wir sehen, dass die schnellsten Virtuellen Privaten Netzwerke sehr viele Server haben. Bei dieser Analyse hat unser Team jedoch etwas Interessantes festgestellt. Heute hat Surfshark zwar ein sehr großes Servernetzwerk, aber tatsächlich war er auch schon ziemlich schnell, bevor das der Fall war. Mittlerweile ist das Servernetzwerk stark gewachsen, er hat über 4.500 Server in 100 Ländern. Das ist für die Geschwindigkeit ein Vorteil, vor allem in der Kombination mit WireGuard und der schnellen AES-256-GCM-Verschlüsselung mit integrierter Authentifizierung.

Bei unseren Geschwindigkeitstests haben wir bei Surfshark eine Grundgeschwindigkeit von 302 Mbps beim Download und 285 Mbps beim Upload in Europa ermittelt.

Großbritannien, London

Hier waren es beim Download 43 Mbps und beim Upload 152 Mbps. Auch wenn man definitiv eine große Reduzierung der Geschwindigkeit verzeichnen kann, sind die Ergebnisse immer noch gut nutzbar.

USA, New York

In New York lag der Download bei 34 Mbps und der Upload bei 29 Mbps, was eine deutliche Reduzierung zeigt. Aber es hat uns beeindruckt, dass sich die Download-Geschwindigkeit nach der Überquerung des Atlantiks und der langen Distanz nicht wesentlich verändert hat. Die Latenzzeit beträgt 112 ms, das bedeutet, dass es immer noch möglich ist, Online-Spiele zu spielen.

USA, Los Angeles

Hier stieg die Latenzzeit auf 171 ms an. Die Download-Geschwindigkeit lag aber relativ konstant bei 49 Mbps, aber manchmal konnten wir Anstiege feststellen, die sogar bis zu 72 Mbps gingen.

Japan, Tokyo

Auch hier konnte die Funktionsweise der VPN-Server überzeugen. Der Download brachte Ergebnisse von 48 Mbps und der Upload 8 Mbps. Die Latenzzeit betrug 279 ms, allerdings muss man sagen, dass man bei einem Ort, der so weit entfernt ist, auch nicht wirklich etwas anderes erwarten kann.

Australien, Sydney

Kommen wir nun zum letzten Ort in unserem Test von Surfshark VPN. Die Ergebnisse waren hier beim Download 31 Mbps und beim Upload 4 Mbps. Trotz der weiten Entfernung sollte das noch ausreichend sein, um 4K-Videos zu streamen, aber da die Ping-Rate bei über 300 ms liegt, kann man damit rechnen, dass es bei Video- und VoIP-Anrufen Verzögerungen geben kann.

Man konnte bei diesem VPN bisher beobachten, dass es viel in die Server und sein Fachpersonal und somit in die stetige Weiterentwicklung investiert. Wir haben also keine Zweifel daran, dass Surfshark seinen beeindruckenden Aufstieg fortsetzen und stetig Verbesserungen zeigen wird.

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Wie lädt man das VPN von Surfshark herunter und installiert es?

Die Bewertung wird sich nun ansehen, wie die Installation der Software funktioniert. Wenn Sie auf die Webseite von Surfshark gehen, finden Sie unter dem Menüpunkt “VPN” den Bereich “Anwendungen”, wo Sie diese für das jeweilige Betriebssystem herunterladen können. Wählen Sie dort einfach aus, welche Version Sie möchten.

Wenn Sie zum Beispiel Windows benutzen, können Sie die Installationsdatei direkt von der Webseite herunterladen, für Android gibt es sie im Google Play Store oder als APK direkt auf der Webseite. Mac und iOS gibt es auf der Webseite, genauso wie im App Store. Er hat auch Anwendungen für Linux, Fire TV, Apple TV und Android TV sowie Browser-Erweiterungen für Chrome, Firefox und Edge direkt auf der Surfshark-Homepage.

Egal, welches Gerät Sie benutzen, der Installationsprozess ist bei Surfshark sehr einfach und übersichtlich. Er unterscheidet sich nicht von der Installation anderer Anwendungen. Und falls Sie doch auf Probleme stoßen sollten, können Sie unter dem Menüpunkt “Hilfe” schnell Antworten finden. Oder Sie kontaktieren einfach den Online-Chat.

Bevor Sie mit der Verwendung von Surfshark beginnen, müssen Sie sich für ein Abonnement anmelden und dieses bezahlen. Sehen wir uns hier die Schritte im Einzelnen an:

  • Klicken Sie auf der Webseite auf den Button “Hol dir Surfshark”
  • Wählen Sie aus der Auswahl einen Abo-Plan und klicken Sie diesen an
  • Geben Sie eine E-Mail-Adresse ein, die Sie für die Kontoerstellung benutzen möchten
  • Wählen Sie Ihre Zahlungsart aus

Die Verwendung von Surfshark

Wenn man die Entwicklung von Surfshark verfolgt, merkt man, welchen enormen Aufwand das Team investiert. In den Anfängen hatte er nur Versionen seiner Anwendung für Android und die Erweiterungen für Chrome und Firefox. Mittlerweile gibt es auch Anwendungen für Windows, Mac, iOS, Linux, Fire TV, Apple TV und Android TV. Darüber hinaus gibt es eine Anleitung, wie Sie Ihren Router so einrichten können, dass er für den Schutz Ihres gesamten Heimnetzwerkes dient.

Es ist erfreulich, dass die Bedienung der Surfshark-Anwendung genauso einfach ist wie die Installation. Das haben wir in diesem Bericht bereits erwähnt. Wir haben das mit verschiedenen Geräten getestet, und egal ob macOS, iOS, Windows oder Android, die Installation und die erste Verwendung ist sehr einfach und intuitiv. Für alle Linux-Nutzer gibt es im Hilfsbereich auf der Webseite ein Tutorial, das den Prozess sehr gut erklärt, da man hier einige Besonderheiten beachten muss.

Beginnen wir also mit der Verwendung. Man gibt für die Anmeldung die Kontoinformationen ein und schon öffnet sich die Surfshark-Anwendung. Unser erster Eindruck war sehr positiv, da die Benutzeroberfläche sehr übersichtlich und modern ist, sie hat ein ansprechendes Erscheinungsbild. Man merkt, dass die Gestaltung durchdacht ist und dem Nutzer die Bedienung so sehr vereinfacht wird.

Surfshark Anwendung1
Benutzeroberfläche der Surfshark-Anwendung bei Windows – © Surfshark

Auf der linken Seite sehen Sie in einer Liste alle Server, die in den verschiedenen Ländern verfügbar sind, in alphabetischer Reihenfolge nach Ländern sortiert. Klickt man einen Server an, dann wird die Verbindung aufgebaut, und über den Button “Trennen” auf der rechten Seite trennt man diese wieder. Die Bedienung ist also sehr intuitiv.

Sie haben die Möglichkeit, selbst ein Land und einen Server auszuwählen, oder Sie wählen ganz oben vor der Liste entweder “Schnellster Server” oder “Nächstgelegenes Land” aus. Diese Optionen sind für eine schnellere Verbindung ideal, da Sie die schnellstmögliche Verbindung bekommen, aber Sie haben keine Kontrolle über den Standort des Servers, mit dem Sie sich verbinden. Wenn es also egal ist, in welchem Land und welcher Stadt der VPN-Server steht, dann sollten Sie das nutzen, um die beste Verbindung zu bekommen. Auf der rechten Seite finden Sie, wenn Sie mit keinem Server verbunden sind, den Menüpunkt “Zuletzt verwendet”. Hier finden Sie also die Server, mit denen Sie vor kurzem verbunden waren und die Sie häufig nutzen. Sie können auch einfach direkt auf den Button “Schnellverbindung” klicken, um die schnellste Verbindung zu bekommen, aber auch hier haben Sie keinen Einfluss auf den Standort.

Wenn man auf das Zahnrad klickt, kann man sich die verschiedenen Einstellungen der Anwendung ansehen. Sie können beispielsweise einstellen, dass die Anwendung immer gleich beim Start Ihres Computers ausgeführt wird. Das ist praktisch, denn so vergisst man es nie, sich mit dem VPN zu verbinden, und es besteht nie die Gefahr, dass man sich ungeschützt im Internet bewegt. Man hat außerdem die Möglichkeit, den Kill Switch zu aktivieren oder zu deaktivieren. Da es sich um eine wichtige Funktion handelt, die Ihnen Schutz zu jeder Zeit garantiert, möchten wir Ihnen aber empfehlen, diese Funktion aktiviert zu lassen.

Surfshark Mobile Anwendung Einstellungen
Einstellungen von Surfshark – © Surfshark

Sie sehen in den Einstellungen auch, ob Sie die aktuelle Version der App verwenden. Wenn das nicht der Fall ist, können Sie sich Updates und so bereits verbesserte Versionen holen. Sie können die Sprache ändern (Deutsch ist erfreulicherweise verfügbar) oder in den Dunkelmodus wechseln. Was uns sehr gut gefallen hat, ist, dass man auch einen Geschwindigkeitstest verschiedener Server durchführen kann. Das ist ein großes Plus, weil man so direkt sehen kann, welcher Server gerade die besten Leistungen hat.

Wir finden, die Anwendung ist sehr ergonomisch und übersichtlich gestaltet und richtet sich nicht nur an IT-Profis, da sie auch für Einsteiger sehr intuitiv und leicht zu bedienen ist.

Die Browser-Erweiterungen

Im Grunde genommen sind Browser-Erweiterungen Proxy-Dienste. Damit können Sie den ganzen Datenverkehr Ihres Browsers sichern. Alle anderen Online-Aktivitäten, die außerhalb des Browsers stattfinden, werden von dem VPN dann aber nicht geschützt. Wenn Sie sich also mit Torrents beschäftigen, sollten Sie Ihr VPN ganz normal ausführen. Wenn Sie aber mal nur die Aktivitäten in Ihrem Browser schützen wollen, haben wir gute Nachrichten für Sie. Denn die Erweiterungen von Surfshark wurden von einem unabhängigen Unternehmen auf Sicherheit und weitere wichtige Funktionsaspekte geprüft. Die Bewertung fiel im Allgemeinen sehr positiv aus und es konnten nur minimale Schwachstellen festgestellt werden.

Surfshark für Netflix

Auf der Webseite von Surfshark steht, dass dieses VPN für das Streaming und das Entsperren von blockierten Inhalten ideal ist. Das haben wir natürlich getestet, denn das behaupten viele VPN. Aber bei Surfshark ist es tatsächlich wahr. Streaming-Plattformen wie Netflix, BBC iPlayer, Hulu und andere tun alles dafür, um die IP-Adressen der Virtuellen Privaten Netzwerke zu identifizieren und dann zu blockieren. Warum hat Surfshark hier also kaum Probleme? Der Anbieter ist längst kein kleiner Newcomer mehr, investiert aber offensichtlich viel in frische IP-Adressen und optimierte Server.

Wir hoffen, dass Surfshark auch in der Zukunft mit Netflix einwandfrei funktioniert. Bis jetzt merkt man auf jeden Fall, dass dieser Dienst einigen Aufwand in die Funktionsweise für Netflix gesteckt hat. Sie können mit diesem VPN in unseren Tests etwa 15 verschiedene Kataloge weltweit entsperren, darunter USA, Großbritannien, Japan und Kanada, das ist ein sehr gutes Ergebnis. Da viele Anbieter dazu nicht in der Lage sind, möchten wir diesen Punkt als großes Plus hervorheben.

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Surfshark VPN für das “Torrenting”

Da dieser Dienst gute Geschwindigkeiten und fast perfekte Sicherheitsmechanismen anbietet, ist Surfshark für den Download von Torrents gut geeignet. Der Anbieter erlaubt P2P auf seinen Servern ohne besondere Einschränkungen. Das haben wir in unserem Test von Surfshark VPN bemerkt. Port-Forwarding bietet Surfshark allerdings nicht an, was für Nutzer, die viel seeden, ein Nachteil ist.

Als Surfshark mit seinem Service begonnen hat, war in seinem Angebot noch keine Kill-Switch-Funktion enthalten. Deshalb haben wir am Anfang gezögert, ihn ohne diesen Sicherheitsmechanismus für das Torrenting zu verwenden. Aber das hat sich jetzt zum Glück geändert, da in jeder Anwendung ein Kill Switch integriert ist. Wenn Sie ein Fan dieser Aktivität sind, dann haben Sie hier auf jeden Fall einen Kandidaten gefunden, der Sie glücklich machen wird.

Ist er für die Benutzung in China kompatibel?

Viele VPN haben Probleme damit, die Große Firewall in China zu umgehen und die zahlreichen Webseiten und Anwendungen zu entsperren, die in diesem Land aufgrund der umfangreichen Zensur nicht zugänglich sind. Wir waren also gespannt, ob Surfshark dazu in der Lage ist, und haben das getestet. Die Große Firewall verwendet eine Deep Packet Inspection (DPI), um VPN-Dienste im Netzwerk zu erkennen. Und gerade die Standardprotokolle WireGuard, OpenVPN und IKEv2 sind ohne Verschleierung für DPI anfällig.

Allerdings schafft Surfshark hier mit seinem Camouflage Mode und dem NoBorders-Modus Abhilfe. Denn so verschleiert er seinen VPN-Verkehr über OpenVPN, und die Erkennung durch die Zensur wird deutlich erschwert. Das war für uns eine sehr schöne Überraschung, denn da dazu nicht viele in der Lage sind, spricht das sehr für die Qualität von Surfshark. Eine Garantie gibt es in China aber nie, da die Firewall ständig angepasst wird.

Die zahlreichen zusätzlichen Sicherheitsfunktionen sind für sensible Benutzergruppen sehr wertvoll. Wenn Sie als Journalist, politischer Aktivist, Whistleblower und so weiter ein VPN für China suchen, dann ist Surfshark eine gute Wahl, idealerweise mit NordVPN oder ExpressVPN als Ausweichlösung.

Der Kundenservice

Es hat uns in unserem Test sehr gefallen, dass Surfshark von Anfang an einen Kundenservice zur Verfügung gestellt hat, der 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche über einen Online-Chat zur Verfügung steht. Das ist viel einfacher und schneller, als seinen Anbieter über ein Online-Ticket-System oder per E-Mail zu kontaktieren, wobei auch das möglich ist.

Zusätzlich dazu gibt es unter dem Menüpunkt “Hilfe” einen Bereich mit ausführlichen Erklärungen zu verschiedenen Themen, zum Beispiel Installationsanleitungen, Problembehebungen, technische Informationen, Blogartikel und einen FAQ-Bereich. Hier sind schon sehr viele nützliche Informationen, aber es könnte noch erweitert und umfangreicher gestaltet werden. Aber bei Fragen und Problemen können Sie sich ja einfach direkt über den Online-Chat an den Kundenservice wenden.

Surfshark Preise und Kosten in 2026: Starter, One und One+

Bei Surfshark finden Sie heute drei Tarife: Surfshark Starter (VPN mit CleanWeb und den wichtigsten Funktionen), Surfshark One (zusätzlich mit Antivirus, Alternative ID und Datenleck-Warnungen) und Surfshark One+ (zusätzlich mit Incogni für die Löschung Ihrer Daten bei Datenhändlern). Jeder Tarif ist für einen Monat, ein Jahr oder 24 Monate (plus 3 Gratismonate) erhältlich. Im 24-Monats-Tarif beginnt der Surfshark Preis bei rund 2,50 € pro Monat, Surfshark One kostet nur wenig mehr. Der Monatstarif ist dagegen mit deutlich über 10 € pro Monat teuer.

Test Bewertung Surfshark Preise
© Surfshark

Wenn man ihn mit anderen Anbietern auf dem Markt vergleicht, kann man definitiv sagen, dass es sich um ein günstiges VPN handelt. Die Preise für das 1-jährige und das 2-jährige Abonnement sind sehr niedrig, und man bekommt dafür sogar eine unbegrenzte Anzahl an gleichzeitig möglichen Verbindungen, was wirklich außergewöhnlich ist. Beachten Sie aber, dass sich das Abo nach der ersten Laufzeit zu einem höheren Preis verlängert. Bei all den hochwertigen Leistungen und den Funktionalitäten können wir dennoch sagen, dass es sich hierbei um ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis handelt.

Was die Bezahlung angeht, so kann man auch hier sagen, dass die Auswahl bei den Zahlungsoptionen sehr gut ist. Es gibt auch anonymere Zahlungsarten wie Kryptowährungen, ansonsten sind PayPal, Kreditkarten, Google Pay, Amazon Pay und weitere im Angebot. Vor allem Optionen wie Kryptowährungen, die Ihre Privatsphäre zusätzlich schützen, sind immer ein Pluspunkt.

Kann man sein Abonnement kündigen? Gibt es eine Testversion?

Sie überlegen sich, bei Surfshark ein Konto einzurichten, zögern aber noch ein wenig, sich gleich so lange zu verpflichten? Das ist durchaus legitim, vor allem, wenn man mit der VPN-Nutzung noch unerfahren ist und nicht genau weiß, was einen erwartet. Man sollte sich also vorab informieren, wie es mit einer Rückerstattung aussieht. Hier haben wir gute Nachrichten für Sie. Sie bekommen mit den Surfshark-Abonnements eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie. Wenn Sie sich im Zeitrahmen von 30 Tagen nach dem Kauf also umentscheiden, können Sie einfach den Kundenservice kontaktieren und um eine volle Rückerstattung bitten. Sie müssen dafür keinen Grund angeben.

Wenn Sie nach Ablauf der 30 Tage kündigen, erhalten Sie den Kaufbetrag nicht zurück. Dann können Sie Ihr Abonnement bis zum Ende der Laufzeit nutzen, Sie verhindern lediglich, dass sich dieses danach nochmal verlängert.

Eine dauerhaft kostenlose Version von Surfshark gibt es nicht. Über die Apps bietet der Anbieter aber je nach Plattform eine kostenlose Testversion an, und mit der 30-tägigen Geld-zurück-Garantie können Sie Surfshark ohnehin ohne Risiko testen. So können Sie sich ganz einfach selbst eine Meinung bilden, und falls er Ihnen doch nicht gefallen sollte, bekommen Sie das ganze Geld problemlos wieder zurück.

Fazit unserer Surfshark Bewertung und Erfahrungen

Wir haben gründlich recherchiert und Surfshark VPN in allen Bereichen ausführlich selbst getestet. Unserer Meinung nach hat er einen sehr guten Weg eingeschlagen. Er konnte in den Punkten Sicherheit, Datenschutz, Geschwindigkeit, Kundenservice und vielen mehr definitiv mit seinen hochwertigen Leistungen überzeugen.

Es ist sehr selten, dass man bei einem kostenpflichtigen VPN eine unbegrenzte Anzahl an simultanen Verbindungen bekommt. Auch seine von Deloitte geprüfte No-Log-Politik, die große Server-Infrastruktur, die sich ständig vergrößert, und die einfache Bedienung haben definitiv überzeugt. Obwohl es seinen Service erst seit 2018 gibt, ist er vielen älteren Konkurrenten bereits voraus. Wir hoffen, dass er sich in der Zukunft genau in diese Richtung weiterentwickelt.

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Surfshark

9.1

Gesamtbewertung

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