
Die Wahl des besten VPN für Ihre Bedürfnisse ist im Jahr 2026 recht einfach geworden. Solange Sie sich an NordVPN oder ExpressVPN halten, werden Sie höchstwahrscheinlich zufrieden sein. Beide Anbieter sind als die absolut besten VPN auf dem Markt bekannt und bieten eine Fülle von Funktionen an. Doch welchen VPN-Anbieter sollten Sie wählen, NordVPN oder ExpressVPN?
Von felsenfester Sicherheit, großartig aussehenden Apps und erstaunlicher Leistung bis hin zu außergewöhnlichen Streaming-Fähigkeiten, P2P-Freundlichkeit und starkem Fokus auf den Datenschutz: Bei beiden ist hier alles dabei. Dennoch handelt es sich um zwei verschiedene Anbieter mit einigen wichtigen Unterschieden.
Wenn Sie auf der Suche nach einem Premium-Einstieg in den VPN-Markt sind, sollte dies Ihr Ausgangspunkt sein. Und wenn Sie sich nicht sicher sind, für welchen Anbieter Sie sich entscheiden sollen, sollte dieser Vergleich zwischen NordVPN und ExpressVPN Ihnen alle Antworten geben, die Sie brauchen.
Wir präsentieren Ihnen hier eine ausführliche Analyse von ExpressVPN und NordVPN, deren Lektüre wir Ihnen empfehlen. Es wird ein harter Kampf werden, da beide sehr starke Kandidaten sind. Aber natürlich kann nur einer als Sieger hervorgehen. Wir werden sehen, wer das ist.
NordVPN vs. ExpressVPN: Benutzerfreundlichkeit
Zu Beginn dieses Duells zwischen NordVPN und ExpressVPN sollten wir zunächst über die Anwendungen sprechen. Es handelt sich um Premium-Dienste, also kann man ein optimiertes Erlebnis mit fehlerfreien Apps erwarten, die viele Plattformen und Geräte abdecken. Und das bekommt man auch.
Wenn wir über die App-Unterstützung sprechen, sollten Sie wissen, dass beide VPN phänomenale Arbeit leisten. Beide unterstützen alle Desktop-Plattformen (sie sind in unserem Vergleich der besten VPN-Dienste für macOS aufgeführt) sowie Geräte wie Fire TV, Router, Smart TV, Android TV, Spielekonsolen und viele mehr.
Wir sprechen hier von überwiegend nativen Clients, die mit allen unterstützten Geräten einwandfrei funktionieren. Darüber hinaus ist es interessant zu wissen, dass es bei beiden Diensten gleichzeitige Verbindungen gibt. Bei NordVPN bekommen Sie hier 10, bei ExpressVPN je nach Tarif (Basic, Advanced oder Pro) 10 bis 14.
Der große Unterschied in diesem Vergleich zwischen NordVPN und ExpressVPN ist jedoch das Aussehen der Anwendungen.
NordVPN
Die Anwendung von NordVPN ist großflächig gestaltet, sehr anschaulich und optisch sehr ästhetisch. Rechts sehen Sie eine große Weltkarte, die auf dem Computer einen großen Teil des Startbildschirms einnimmt und wo Sie auf einen Blick alle Server in den einzelnen Ländern sehen. Auf der linken Seite haben Sie verschiedene Menüs und die Server in einer Länderliste.

Das gleiche Prinzip gilt für mobile Geräte, wo NordVPN fast genauso aussieht. Auf mobilen Geräten öffnen Sie die Serverliste, indem Sie nach unten scrollen, was ebenfalls praktisch ist. Dank dieser Weltkarte sieht NordVPN zweifelsohne sehr ansprechend und modern aus.
Und dank einer Serverliste auf dem Startbildschirm auf Desktop-Plattformen ist es einfach, sich zu verbinden. Man muss nur einmal auf den Serverstandort in der Liste klicken und schon baut sich die Verbindung auf. Früher fanden wir das Einstellungsmenü beim ersten Bedienen oft etwas verwirrend, aber hier hat NordVPN wirklich große Fortschritte gemacht.
Links im Menü neben der Länderliste finden Sie auch den Punkt “Spezialserver”, wo Sie folgende Kategorien finden: Dedizierte IP, Double VPN, Onion Over VPN, P2P, Verschleierte Server. Das ist sehr praktisch, weil man bei besonderen Bedürfnissen sofort findet, was man sucht.
Links im Menü sind als einzelne Icons erweiterte Funktionen wie Bedrohungsschutz und Dark Web Monitor zu finden. Auch hier ist es sehr einfach, die einzelnen Funktionen zu finden und so separat zu bedienen.
Unten links ist das Zahnrad-Symbol, das Sie zu den allgemeinen Einstellungen führt. Hier finden Sie allgemeine Optionen zur Verbindung, den Protokollen und Standard-Funktionen wie Split Tunneling und Kill Switch, bei denen Sie Anpassungen machen können. Man kann sagen, das Menü ist mittlerweile auch für Einsteiger sehr übersichtlich und leicht zu bedienen.
ExpressVPN
ExpressVPN bietet eine App, die sich auf Minimalismus und Funktionalität konzentriert. Auf den ersten Blick sieht sie tatsächlich ganz anders aus als die von NordVPN. Es gibt ein Fenster mit einem Verbindungsbutton in der Mitte, mit dem Sie sich in nur wenigen Sekunden mit einem VPN-Server verbinden können.

Wenn man auf die drei horizontalen Punkte klickt, öffnet sich eine Serverliste, die ein separates Fenster ist. Uns gefällt auf jeden Fall, dass alles so übersichtlich ist. Wenn man im Menü bei den Servern auf “Alle” klickt sieht man, dass die Länder in ihre jeweiligen Kontinente unterteilt sind, was das Ganze sehr übersichtlich macht.
Es ist sehr einfach, die Verbindung mit einem Serverstandort aufzubauen. Auf Desktop-Plattformen genügt ein Doppelklick auf den gewünschten Standort, und die Verbindung ist in 2 bis 3 Sekunden hergestellt. Auf mobilen Geräten ist es genau dasselbe, aber es genügt ein Tippen auf den Serverstandort, um die Verbindung aufzubauen.
Auch das Einstellungsmenü ist ziemlich gut organisiert. Alle relevanten Funktionen sind in drei Fenster aufgeteilt, von denen aus Sie auf einen Kill-Switch, Split-Tunneling oder einfach das verwendete VPN-Protokoll wechseln können.
Der Hauptvorteil von ExpressVPN ist das Fehlen von Unstimmigkeiten zwischen der mobilen und der Desktop-App. Es handelt sich um die gleiche App auf einem kleinen Bildschirm, Sie müssen also nichts neu lernen und ein nahtloser Wechsel von einem Gerät zum anderen ist ganz einfach.
Optisch könnte die Anwendung noch etwas ästhetischer gestaltet sein, aber sie ist eine der funktionalsten und am besten durchdachten Apps, die wir je benutzt haben. Das macht ExpressVPN auch einsteigerfreundlich. Wenn Sie also neu in der Welt der VPN sind, werden Sie keine Probleme haben, diesen Dienst zu benutzen. Egal, bei welchem Gerät, auch wenn Sie das VPN auf einem Fire Stick verwenden möchten.
Wer gewinnt?
NordVPN hat eine ausgefeilte App mit mehr Funktionen als sein Konkurrent, außerdem ist sie moderner und ansprechender gestaltet. ExpressVPN hat eine eher minimalistische App, die bei allen Plattformen sehr leicht zu bedienen ist. Auch NordVPN hat eine sehr benutzerfreundliche App und beide haben ein sehr übersichtlich gestaltetes Menü. Wir finden NordVPN hier ein winziges bisschen überzeugender, aber da sie sich so ähnlich sind, vergeben wir in diesem Punkt hier ein Unentschieden.
Sicherheit und Privatsphäre: Ist ExpressVPN sicher, und welcher ist sicherer?
Wenn wir mit diesem Vergleich zwischen NordVPN und ExpressVPN fortfahren, ist es an der Zeit, über die Sicherheit zu sprechen. Schließlich geht es bei der Nutzung eines VPN darum, sicher und anonym online zu bleiben. Natürlich ist das also genau das, was Sie von beiden Anbietern erwarten sollten.
Wir sollten jedoch erwähnen, dass diese VPN in Bezug auf die angebotenen Sicherheitsfunktionen sowohl ähnlich als auch unterschiedlich sind. Lassen Sie uns diese im Detail besprechen und sehen, wie sicher diese Top-VPN sind.
Sicherheitsfeatures
Sowohl NordVPN als auch ExpressVPN bieten eine Verschlüsselung in Bankqualität, die eine Grundvoraussetzung für jedes sichere VPN ist. In beiden Fällen handelt es sich um eine 256-Bit-AES-Verschlüsselung, ein extrem starkes Sicherheits-Feature, das auch zahlreiche Regierungen verwenden.
Darüber hinaus haben sie auch einige andere Funktionen gemeinsam. So verfügen beide VPN über Split-Tunneling, einen automatischen Kill-Switch, OpenVPN-Unterstützung und einen IP/DNS-Leak-Schutz, der einwandfrei funktioniert. All diese Funktionen machen die beiden Anbieter in der Nutzung sehr sicher.
Da wir über die beiden besten Dienste sprechen, müssen wir auch fortgeschrittene Funktionen erwähnen, die nicht viele Nutzer bemerken. Zum Beispiel basiert jeder ihrer Server auf RAM statt auf herkömmlichen Festplatten. Wie Sie sich denken können, ist dies ein ziemlicher Vorteil, da RAM eine bessere Leistung und Geschwindigkeit bietet.
Darüber hinaus ist RAM eine Art flüchtiger Speicher, was bedeutet, dass er bei jedem Herunterfahren oder Neustart alle Daten löscht. Dadurch wird sichergestellt, dass keine zusätzlichen Daten auf dem Server gespeichert werden, was wiederum zum Schutz Ihrer Privatsphäre beiträgt. Eine weitere Ähnlichkeit oder Gemeinsamkeit ist das Vorhandensein von Private DNS.
Das ist ein Name für private DNS-Server, die beide Dienste zur Bearbeitung Ihrer DNS-Anfragen verwenden. Wir wissen, dass keiner von ihnen DNS-Anfragen speichert, was bedeutet, dass diese Server nach einer strengen No-Log-Politik arbeiten. Einfach ausgedrückt, das ist ein großer Unterschied zu den kostenlosen DNS-Diensten, die definitiv Protokolle speichern.
Was sind die Unterschiede?
Auch hier gibt es einige Unterschiede. NordVPN bietet ein auf WireGuard basierendes NordLynx-Protokoll an, während ExpressVPN Lightway verwendet, ein proprietäres Protokoll, das inzwischen als schnellere Variante Lightway Turbo und laut Anbieter mit Post-Quanten-Schutz verfügbar ist. Beide Protokolle sind extrem gut und bieten tadellose Sicherheit und Leistung auf höchstem Niveau. Das Protokoll von NordVPN schlägt ExpressVPN jedoch mit leichtem Vorsprung, was die Geschwindigkeit angeht.
Außerdem bietet NordVPN zusätzliche Funktionen. Uns gefällt sein Werbeblocker (früher CyberSec), aber auch der Bedrohungsschutz, der im Grunde eine zuverlässige Anti-Malware-Suite ist. Es gibt sogar eine Dark Web Monitor-Funktion, die Sie informiert, wenn Ihre persönlichen Daten online kompromittiert werden.
In unserem Test von NordVPN konnten wir feststellen, dass diese Funktionen gut funktionieren und eine schöne Ergänzung zum Gesamtpaket des Anbieters sind. Auch der Kill Switch funktioniert einwandfrei. Hier gibt es verschiedene Funktionsweisen, denn er hat verschiedene im Angebot. Einerseits gibt es den systemweiten Kill Switch, der den gesamten Internetzugang blockiert, wenn die VPN-Verbindung abbricht. Es gibt aber auch den App-basierten Kill Switch, der nur bestimmte Anwendungen blockiert, wenn die VPN-Verbindung ausfällt. Hier könnten Sie zum Beispiel den Browser oder Torrenting-Clients angeben. Sie haben somit interessante Optionen.
Der Kill Switch von ExpressVPN ist auch sehr funktionsfähig. Er unterbricht Ihre Internetverbindung nur, wenn Sie die Verbindung zu einem VPN-Server verlieren. Wenn Sie den Schutz überhaupt nicht aktivieren, bleibt Ihre Internetverbindung intakt. Bei ExpressVPN haben Sie nur einen systemweiten Kill Switch, die Option eines App-basierten Kill Switches gibt es leider nicht.
Neben dem hauseigenen Protokoll bieten beide OpenVPN an, NordVPN zusätzlich IKEv2/IPSec. Bei ExpressVPN gibt es Advanced Protection. Diese Funktion kann Werbung, bösartige Websites und Malware blockieren und so ein sicheres Online-Erlebnis gewährleisten. Nicht zu vergessen ist die Kindersicherung, die den Zugriff auf Pornoseiten verhindert und ideal ist, wenn Sie kleine Kinder haben, die solche Inhalte nicht sehen sollten. ExpressKeys ist eine weitere praktische Ergänzung (ab dem Tarif Advanced). Es handelt sich um einen praktischen Passwortmanager, mit dem Sie Ihre Passwörter sicher speichern und neue erstellen können.
NordVPN bietet ab dem Tarif Plus Bedrohungsschutz Pro. Diese erweiterte Sicherheitsfunktion schützt vor Malware, Trackern, Phishing und gefährlichen Webseiten. Auch die Trusted-Server-Technologie ist bei ExpressVPN interessant. NordVPN schlägt zurück mit seinen Spezialservern für Double VPN und Onion over VPN, die ExpressVPN nicht anbietet.
Gibt es eine No-Log-Politik?
Wir haben das Thema Datenschutz angesprochen, also müssen wir in diesem Duell ExpressVPN gegen NordVPN auch über die No-Log-Politik sprechen. Denken Sie daran, dass ExpressVPN und NordVPN ihren Sitz auf den Britischen Jungferninseln bzw. in Panama haben, und diese Länder sind für ihre datenschutzfreundliche Natur bekannt.
Das Wichtigste ist, dass sowohl ExpressVPN als auch NordVPN über eine verifizierte No-Logs-Politik verfügen.
NordVPN wurde bereits sechsmal von den bekannten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften PricewaterhouseCoopers und Deloitte geprüft, zuletzt im Februar 2026. ExpressVPN ließ seine TrustedServer-Infrastruktur und Datenschutzrichtlinie von KPMG prüfen, zuletzt im Februar 2025. Daher haben wir eine beglaubigte Bestätigung, dass sie keine Protokolle über relevante Nutzerinformationen speichern.

Mit relevanten Nutzerinformationen, die nicht gespeichert werden, meinen wir die folgenden:
- Browsing-Verlauf
- DNS-Abfragen
- IP-Adressen
- Online-Verkehrsmetadaten/Ziel
- Dauer der Verbindung usw.
Da es kein 100%ig protokollfreies VPN gibt, müssen beide Anbieter einen winzigen Anteil an Informationen speichern, damit der Dienst funktioniert. Es werden die Informationen in anonymisierter Form gespeichert, so dass kein VPN eine Möglichkeit hat, Ihre Online-Fußspuren zu verfolgen. NordVPN speichert zum Beispiel nur diese Informationen:
- Informationen zur Serverauslastung
- Benutzername und ein Zeitstempel des letzten Sitzungsstatus
- ob Sie den Dienst in den letzten 30 Tagen genutzt haben oder nicht
- Informationen zur Abrechnung/Benutzername
Wie Sie sehen können, hat keine dieser Informationen etwas mit Ihren Surfaktivitäten, Ihrer IP-Adresse oder Ihrem Standort zu tun. Es handelt sich um rein technische Statistiken, die NordVPN benötigt, um seine Dienste zu warten, zu verbessern und anzubieten.

Auch bei ExpressVPN werden die Informationen in anonymisierter Form gespeichert und es geht nur um relevante Daten für die korrekte Funktionsweise der App. Sehen Sie hier, was ExpressVPN speichert:
- App-Version
- Konto- und Rechnungsinformationen
- Datum der Verbindung mit einem VPN-Dienst
- Wahl des Serverstandorts
- Genutzte Bandbreite pro Tag
Das Unternehmen gibt an, dass diese Informationen für eine mögliche Fehlersuche, aber auch für den technischen Support und die Behebung bestimmter Netzwerkprobleme benötigt werden. Auf keinen Fall kann das VPN diese Informationen zu Ihnen zurückverfolgen, Ihre Privatsphäre bleibt also immer geschützt.
NordVPNs Sicherheits-Leak
In diesem Duell zwischen NordVPN und ExpressVPN fühlen wir uns verpflichtet, einen Vorfall aus dem Jahr 2018 zu erwähnen, bei dem es um eine Sicherheitsverletzung bei NordVPN ging. Betroffen war nur ein VPN-Server in Finnland, weil ein Rechenzentrumsbetreiber einen unsicheren Fernzugang eingerichtet hatte.
Öffentlich wurde der Vorfall allerdings erst im Oktober 2019, nachdem Gerüchte im Netz kursierten, die NordVPN dann bestätigte. Da der Schaden jedoch sehr gering war, wurden bei diesem Cyberangriff keine Konten kompromittiert. Das hat auch mit der No-Log-Politik von NordVPN zu tun, die beweist, dass der Dienst keine Logs speichert.
Daher ist es kein Wunder, dass die Hacker keine Benutzerinformationen von NordVPN erhalten konnten. Es gab einfach nichts zu holen. Unserer Meinung nach sollte dies heute kein Grund zur Besorgnis sein, da NordVPN seither auf reine RAM-Server umgestellt hat und kein vergleichbarer Vorfall bekannt wurde. Wie bereits gesagt wurde er seitdem erneut mehrfach getestet und sein sehr hohes Maß an Sicherheit bestätigt.
Wer gewinnt?
Die Antwort ist hier nicht ganz einfach. NordVPN bietet ein bisschen mehr Sicherheitsfunktionen als ExpressVPN, dank Double VPN, Onion over VPN, mehr Kill-Switch-Varianten und dem Dark Web Monitor. Beide haben sehr leistungsstarke Funktionen, die einwandfrei funktionieren, aber bei ExpressVPN gab es noch nie Datenschutzverletzungen. Beide VPN haben zertifizierte „No-Logs“-Richtlinien, die bestätigen, dass sie keine Daten protokollieren, die Ihre Privatsphäre gefährden könnten. Somit ist auch diese Runde ein Unentschieden, da beide Anbieter das höchste Niveau an Sicherheit und Datenschutz bieten.
ExpressVPN vs. NordVPN: Der Streaming-Test
Das Streaming ist für viele Nutzer ein ziemlich wichtiger Punkt. Mit der steigenden Popularität von Netflix und anderen Streaming-Diensten nutzen zahlreiche Online-User Virtuelle Private Netzwerke für diesen Zweck. Ein großer Bereich ist hier das Umgehen von geografischen Beschränkungen in verschiedenen Ländern.
Unser Vergleich zwischen NordVPN und ExpressVPN zeigt Ihnen, wie gut diese VPN für das Streaming sind und welches die bessere Wahl ist.
Der Netflix-Test
Beginnen wir also unseren NordVPN vs. ExpressVPN Streaming-Test mit Netflix. Diese Plattform hat wegen seines riesigen Film- und Serienarchivs zahlreiche Fans, und das Angebot wird jeden Tag größer. Netflix bietet jedoch je nach Ihrem Standort unterschiedliche Kataloge an. Aber wie kann man bei Netflix sein Land ändern, um auf alle Inhalte zuzugreifen, die man sehen möchte?
Sehr beliebt ist vor allem der Katalog in den USA, da er sehr interessante Inhalte hat. Auch die Kataloge Kanadas und Japans sind sehr beliebt bei den Streaming-Fans. In unserem Vergleich und den damit verbundenen Tests haben wir festgestellt, dass beide Dienste sehr gut mit diesen Bibliotheken funktionieren.
Für diesen Vergleich haben wir Netflix US, Kanada und Japan getestet. Im Folgenden finden Sie die Ergebnisse.
ExpressVPN
- Netflix US (Grey’s Anatomy): funktioniert
- Netflix Kanada (Midnight in the Switchgrass, exklusiv für Netflix CA): funktioniert
- Netflix Japan (Naruto Shippuden): funktioniert
NordVPN
- Netflix US: funktioniert
- Netflix Kanada: funktioniert
- Netflix Japan: funktioniert
Andere Streaming-Plattformen
Um dieses Duell ExpressVPN vs. NordVPN nicht zu lang werden zu lassen, haben wir nur ein paar beliebte Streaming-Dienste getestet. Wir können Ihnen jedoch versichern, dass beide VPN so ziemlich jede Plattform mit geografischen Beschränkungen entsperren können, die Sie wollen, unabhängig von Ihrem Standort.
Wir haben Hulu getestet, indem wir einen US-Server von beiden VPN-Diensten verwendet habe. Erfreulicherweise funktionierten beide gut und ermöglichten uns den Zugriff auf den gesamten Katalog an Inhalten. Auch bei BBC iPlayer hat es mit einer britischen IP-Adresse einwandfrei funktioniert.
Zum Schluss haben wir noch Hotstar (heute JioHotstar) getestet, wofür wir eine indische IP-Adresse benötigt haben. Da NordVPN und ExpressVPN virtuelle Server (beide haben keine physischen Server in diesem Land) hatten wir keine Probleme, Hotstar anzusehen.
Wenn Sie im Ausland sind können Sie auch ganz problemlos deutsche Streaming-Plattformen wie Zattoo entsperren, auch bei Joyn funktionierte es einwandfrei. Dasselbe gilt, wenn Sie im Ausland deutsche TV-Sender streamen möchten.
Wer gewinnt?
Unser Streaming-Test war für beide VPN sehr erfolgreich. Sie haben die maximale Punktzahl erreicht und jede Plattform und Netflix-Bibliothek ohne Probleme entsperrt. Daher ist diese Runde ein weiteres Unentschieden.
Beachten Sie, dass diese VPN auch hervorragend geeignet sind, um Prime Video und viele andere Streaming-Dienste oder TV-Sender zu entsperren.
ExpressVPN vs. NordVPN im Speed-Test: Ist NordVPN schneller?
Hier können wir schon einmal sagen, dass beide Dienste sehr schnell sind, da sie sehr leistungsstarke Protokolle haben. Aber natürlich müssen wir beide Dienste für unseren Vergleich hier testen, um genaue Zahlen zu haben. Wir haben die beiden Dienste über mehrere Tage lang an verschiedenen Standorten getestet, um verschiedene Optionen zu haben, haben wir uns die USA, Großbritannien, Japan und Australien angesehen.
Zunächst einmal haben wir einen Server in Deutschland getestet, wo es normalerweise die schnellsten Geschwindigkeiten gibt, weil das von unserem Standort aus am nächsten ist. Wir haben die VPN-Dienste den Serverstandort selbst auswählen lassen, damit wir die zu diesem Zeitpunkt bestmögliche Option (und somit den schnellsten Server) haben. Sehen wir uns hier die Ergebnisse an:
NordVPN:
- Download in Mb/s: 708
- Upload in Mb/s: 620
- Ping in ms: 9
ExpressVPN:
- Download in Mb/s: 580
- Upload in Mb/s: 610
- Ping in ms: 10
Sie können hier sehen, dass das Ergebnis bei NordVPN besser ausfällt, auch wenn beide sehr leistungsstark sind. Im Allgemeinen waren die Ergebnisse bei allen Servern in den USA, Großbritannien, Japan und Australien bei NordVPN immer ein wenig besser als bei ExpressVPN. Vor allem bei weit entfernten Servern bringt NordVPN stabilere Leistungen.
Wer gewinnt?
NordVPN ist im Allgemeinen ein bisschen schneller als ExpressVPN, obwohl es insgesamt keinen riesigen Unterschied gibt. Allerdings ist das VPN bei der Nutzung von weit entfernten Servern schneller, während die Server in Großbritannien eine ähnliche Leistung zeigen.
Dennoch ist selbst der kleine Unterschied in der Leistung relevant und das macht NordVPN schließlich schneller. Daher gewinnt NordVPN diese Vergleichsrunde.
Torrenting: Sind NordVPN und ExpressVPN P2P-freundlich?
Wenn Sie Torrents herunterladen, ist es wichtig, dass Sie ein sicheres VPN verwenden. Torrenting ist in einigen Ländern nicht gerne gesehen (auch wenn es legale Downloads gibt), daher möchten Sie Ihren P2P-Verkehr nicht den neugierigen Augen Ihres Internetanbieters aussetzen.
Egal, ob Sie NordVPN oder ExpressVPN verwenden, Sie können sicher sein, dass das Torrenting schnell, reibungslos und sicher ist. Darüber hinaus bietet NordVPN auch dedizierte P2P-Server, während ExpressVPN keine speziellen Server für diesen Zweck hat. Tatsächlich eignen sich aber alle Server bei ExpressVPN für das Torrenting.

© 01net.comUm sicherzugehen, dass Sie wirklich Gewissheit haben, haben wir versucht, Linux von einer der Torrent-Seiten herunterzuladen, und über qBitTorrent ist uns das mit beiden Diensten gelungen.

Darüber hinaus ist es für diese Aktivität wichtig, noch einmal zu erwähnen, dass sie absolut keine Protokolle speichern. Das ist für das anonyme Torrenting von entscheidender Bedeutung, da keines der VPN Ihren Download-Verlauf speichert, geschweige denn ihn an die Behörden zur weiteren Untersuchung weitergibt (oder auch nur weitergeben könnte, weil es dazu keine Aufzeichnungen gibt).
Ein VPN macht das Herunterladen urheberrechtlich geschützter Dateien aber nicht legal, in Deutschland drohen dafür weiterhin Abmahnungen. Wir befürworten oder dulden dies nicht, da Sie sich damit knietief in die Illegalität begeben. Darum möchten wir Ihnen dringend davon abraten. Aber Sie können problemlos legale Dateien herunterladen.
Wer gewinnt?
Was das Torrenting und P2P im Allgemeinen angeht, leisten sowohl NordVPN als auch ExpressVPN hervorragende Arbeit und bieten großartige Geschwindigkeiten und ein hohes Maß an Sicherheit. Da beide VPN 100% P2P-freundlich sind, vergeben wir auch in dieser Runde ein Unentschieden.
Funktionieren NordVPN und ExpressVPN in China?
Die vielleicht größte Herausforderung für alle virtuellen privaten Netze ist die Umgehung der Online-Zensur. Damit meinen wir eine starke Zensur im Internet wie in China, die in den letzten zehn Jahren immer mehr zugenommen hat. Wie sieht es bei diesen beiden Diensten aus? Unser Vergleich zwischen NordVPN und ExpressVPN wird Ihnen genau zeigen, wie gut die beiden VPN in diesem Land funktionieren.
Während unseres Testprozesses haben wir unseren in China lebenden Autoren Abonnements beider VPN zur Verfügung gestellt. Sie testeten beide Dienste tagelang, und die Ergebnisse waren großartig. Beide Dienste funktionierten einwandfrei, auch wenn in China offiziell nur staatlich genehmigte VPN erlaubt sind. Darum stehen sie auch ganz oben in unserer Liste der besten VPN für China.
Wir haben bereits erwähnt, dass NordVPN verschleierte Server für genau diese Aktivität hat. Mit der Verschleierungsschicht nutzen sie OpenVPN TCP, um Ihnen den Zugang zum Internet in China zu ermöglichen. Sie müssen aktiviert sein, damit das VPN in China funktioniert, was kein großes Problem darstellen sollte.
ExpressVPN hat hier keine speziellen Server für diesen Zweck, sondern wendet seine Verschleierung automatisch auf alle Verbindungen an. Umso schöner, dass das Umgehen der Zensur bei diesem Dienst mit allen Servern funktioniert. Es gab hier absolut keine Probleme.
Beachten Sie, dass die Geschwindigkeiten beider VPN in diesem Land etwas langsamer sein werden. Denn es erfordert viel Kapazität, die Große Firewall in China zu umgehen, da sie starke Mechanismen einsetzt. Das sieht man aber nur an den Geschwindigkeitstests, beim Surfen oder anderen Online-Aktivitäten mit dem VPN merkt man es aber kaum oder gar nicht, also keine Sorge.
Wer gewinnt?
Da wir wissen, dass NordVPN und ExpressVPN in China ohne Probleme funktionieren, ist diese Vergleichsrunde zweifelsohne ein Unentschieden.
NordVPN vs. ExpressVPN: Welcher Serverpark ist größer?
Nach so vielen Unentschieden in diesem Duell zwischen NordVPN und ExpressVPN ist es Zeit für eine interessante Runde. Und diese Runde wird Ihnen zeigen, wie groß die Serverflotten der beiden VPN sind.
NordVPN (über 9.200 Server in 129 Ländern)

NordVPN bietet eine riesige Serverflotte, die sich über 129 Länder erstreckt und mehr als 9.200 Server zählt. Es ist schwer, von NordVPN nicht beeindruckt zu sein, wenn man weiß, dass es dazu noch viele spezielle Server gibt, die das Gesamterlebnis bereichern.
Das VPN bietet P2P-Server und verschleierte Server, über die wir bereits gesprochen haben, aber das ist noch nicht alles. Eine der Hauptfunktionen ist nämlich sein Double VPN. Dabei handelt es sich um eine Gruppe von Servern, die Ihren Datenverkehr über zwei verschiedene Server leitet, wodurch die Verschlüsselung verdoppelt wird und Sie mehr Sicherheit erhalten.
Außerdem bietet NordVPN Onion-over-VPN-Server, die Sie mit Tor nutzen können, um anonym im Dark Web zu surfen. In Verbindung mit dem Torrenting und verschleierten Servern bietet NordVPN eine riesige Auswahl, die nicht viele Anbieter vorzeigen können. Sowohl die Anzahl der Server als auch die Anzahl der Länder ist extrem umfangreich. Außerdem sind sie gut auf alle Kontinente verteilt, so dass Sie zahlreiche Optionen haben.
ExpressVPN (über 3.000 Server in 105 Ländern)

ExpressVPN hat mehr als 3.000 Server, was zunächst einmal viel weniger ist als bei NordVPN, das ist nur etwa ein Drittel. Die Anzahl der Länder ist zwar auch geringer, kann sich mit 105 aber auf jeden Fall sehen lassen. Ist es also ein Problem, dass ExpressVPN “nur” 3.000 Server hat? Definitiv nicht, wie man an seinen Leistungen sehen kann. Sie sind sehr schnell und stabil und reichen absolut aus.
Außerdem sind die Server von ExpressVPN universell einsetzbar, so dass Sie jeden von ihnen für eine Vielzahl von Dingen nutzen können. Ein Server in den USA kann zum Beispiel zum Ansehen von Netflix US, zum Torrenting, zum Surfen im Dark Web oder zur Umgehung der Zensur in China verwendet werden.
Das Gleiche gilt für alle anderen Server im Netzwerk, die Sie für alles Mögliche nutzen können. Mit 105 Ländern, die Ihnen zur Verfügung stehen, deckt ExpressVPN auf jeden Fall einen sehr großen Bereich ab, auch wenn es etwas weniger ist als die 129 bei NordVPN.
Wer gewinnt?
NordVPN hat mehr Server, mehr abgedeckte Länder und darüber hinaus dedizierte Server für spezielle Aktivitäten. Auch wenn ExpressVPN auch ein sehr gutes Angebot hat, schneidet NordVPN hier definitiv besser ab. NordVPN geht hier also als Sieger hervor.
Kundenservice: Wie einfach kann man sie kontaktieren?
Premium-VPN wie diese beiden müssen einen anständigen Kundensupport haben, der Sie unterstützt. Glücklicherweise haben wir es in beiden Fällen mit einem blitzschnellen 24/7-Live-Chat-Support zu tun, der von einem ebenso guten E-Mail-Support begleitet wird.
Der Kundensupport von beiden ist gleich leicht zu erreichen. Es meldet sich in der Regel innerhalb von ein bis zwei Minuten ein Mitarbeiter, der sich Ihre Fragen anhören wird und mit kompetentem Rat zur Seite stehen wird. Positiv ist auch, dass die VPN viele Selbsthilfemethoden wie FAQs und Wissensdatenbanken anbieten, die voll mit Lösungen und Antworten sind.
Sehr interessant sind auch die YouTube-Kanäle, die beide VPN-Dienste haben. Allerdings ist NordVPN ein wenig aktiver als ExpressVPN und hat viel mehr Abonnenten. Sie reagieren auch auf Kommentare auf ihren Kanälen, was es einfach macht, mit ihnen über alle ihre Social-Media-Konten in Kontakt zu treten.
Wer gewinnt?
Beide VPN in diesem Duell von NordVPN vs. ExpressVPN haben einen hervorragenden Kundenservice, der leicht zu kontaktieren ist und bei dem es nichts zu bemängeln gibt. Zudem gibt es noch viele weitere Optionen, um sich Hilfe zu holen. Beide schneiden also hervorragend ab, somit vergeben wir auch hier wieder ein Unentschieden.
Preisvergleich: Wie günstig sind NordVPN und ExpressVPN?
Kommen wir zum letzten Punkt in unserem Vergleich NordVPN vs. ExpressVPN. Auch das ist für viele ein interessanter Punkt. Sehen wir uns an, was die Abonnements bei beiden kosten.
NordVPN
Die Preisstruktur von NordVPN ist recht komplex. Er bietet drei verschiedene Laufzeiten an, bei denen es jeweils vier verschiedene Optionen gibt, die sich bei Preisen und Features unterscheiden. Sie haben also insgesamt 12 verschiedene Tarife, was eine sehr große Auswahl ist. Lassen Sie uns für den Anfang über die 2-Jahres-Tarife sprechen, da sie am günstigsten sind.

Wir können die Pläne sehen: Basic, Plus, Premium und Prime. Der Basic-Tarif für rund 2,98 US-Dollar pro Monat (28 Monate) klingt äußerst attraktiv. Er beinhaltet wie alle anderen Pakete auch Gratismonate.
Bei den anderen Plänen sind weitere Features enthalten. Der Plus-Tarif kostet rund 3,46 US-Dollar und beinhaltet den Bedrohungsschutz Pro und einen Passwort-Manager. Am meisten bekommen Sie natürlich beim Prime-Tarif, der Sie monatlich rund 6,74 US-Dollar kostet. Hier kommen noch NordLocker mit 1 TB Cloud-Speicher und der Identitätsschutz NordProtect hinzu.

Aber wie sieht es mit den Jahresplänen aus? Wie bei den meisten Diensten sind auch hier die Pläne mit kürzeren Laufzeiten teurer. Das VPN aus Panama hat auch hier noch Preise, die in Ordnung sind, aber die 2-Jahres-Abos lohnen sich definitiv mehr.

Die letzte Variante dieses VPNs ist die teuerste, hierbei handelt es sich um die monatlichen Pläne. Vor allem die Tarife mit NordPass und/oder NordLocker kosten Sie dann einen zweistelligen Betrag pro Monat, das ist ein ziemlich horrender Preis.
Es ist erwähnenswert, dass NordVPN Mehrwertsteuern erhebt, die den Preis in Deutschland, Österreich, der Schweiz und einigen anderen Ländern ein wenig erhöhen. Diese Erhöhung ist jedoch nicht signifikant und NordVPN ist immer noch ein günstiger Dienst.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die 30-Tage-Geld-zurück-Garantie, die beide VPN anbieten. Sie gilt für alle Abo-Pläne, so dass Sie innerhalb der ersten 30 Tage eine vollständige Rückerstattung erhalten, falls Sie mit dem Angebot unzufrieden sind.
ExpressVPN
Sehen wir uns jetzt die Abonnementpreise bei ExpressVPN an.

Wie Sie sehen können, hat ExpressVPN seine Preise deutlich gesenkt und bietet inzwischen ebenfalls mehrere Tarife an. Das 2-jährige Abonnement (28 Monate) kostet im Tarif Basic rund 2,79 US-Dollar, im Tarif Advanced rund 3,59 US-Dollar und im Tarif Pro rund 5,99 US-Dollar pro Monat. Damit ist der Einstieg sogar etwas günstiger als bei NordVPN.
Wer gewinnt?
Diese Runde ist inzwischen ein Unentschieden. ExpressVPN ist im Einstiegstarif Basic und im Tarif Pro etwas günstiger, NordVPN dafür im Tarif Plus und mit mehr Varianten zur Auswahl. Bei den Monatsplänen sind beide teuer, diese Laufzeiten empfehlen wir bei einem VPN aber eigentlich eh nicht. Aufgrund der sehr ähnlichen Preisstruktur vergeben wir hier also ein Unentschieden.
Fazit: NordVPN oder ExpressVPN? NordVPN gewinnt!
Um dieses Duell zwischen NordVPN und ExpressVPN für 2026 zusammenzufassen, sollten wir ein wenig rechnen. Wenn wir die Punkte aus allen Runden zählen, ist es offensichtlich, dass NordVPN mit einem Gesamtergebnis von 9:7 gewinnt.
Es war ein harter Kampf, aber NordVPN hat es geschafft, ExpressVPN knapp zu schlagen und den Sieg zu holen. Wie Sie gesehen haben, sind die VPN in vielen Bereichen gleichwertig, wir haben 7 Mal ein Unentschieden vergeben. Aber bei den Geschwindigkeiten und der Anzahl der Server und abgedeckten Länder hat NordVPN die Nase vorn.
Preislich liegen beide inzwischen nahezu gleichauf, NordVPN bietet aber mehr Varianten zur Auswahl und hat nach der Auswertung der verschiedenen Kategorien ein höheres Leistungsniveau. Wer also zwischen ExpressVPN oder NordVPN schwankt, ist mit NordVPN insgesamt etwas besser bedient. Darum ist für uns NordVPN derzeit die Nummer 1 der besten VPN auf dem Markt, auch wenn ExpressVPN natürlich auch ein sehr überzeugender Dienst ist (insgesamt unsere Nummer 2).
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Das Duell zwischen NordVPN und ExpressVPN ist schon entschieden, aber wir bieten Ihnen hier noch einen kurzen Ausblick an. Denn oft gibt es Fragen, die sich immer wieder holen. So können diese gleich von Anfang an geklärt werden.
Was sind die Hauptunterschiede zwischen NordVPN und ExpressVPN?
Die Unterschiede, die bei den beiden Diensten am deutlichsten sind, sind folgende (NordVPN vs. ExpressVPN): die Anzahl der gleichzeitigen Verbindungen (10 vs. 10 bis 14), die Anzahl der Server (9.200 vs. 3.000), die Anzahl der abgedeckten Länder (129 vs. 105) und die gebotene Geschwindigkeit.
Der Preis ist ebenfalls ein Aspekt, bei dem Sie Unterschiede finden werden (vor allem bei längerfristigen Abonnements).
Es liegt an Ihnen, sich diese Aspekte nun genau anzusehen um herauszufinden, was Ihnen im Hinblick auf das, was Sie im Internet tun wollen, am wichtigsten ist.
Wurde ExpressVPN schon gehackt?
Wie wir gesehen haben, gab es im Gegensatz zu NordVPN bei ExpressVPN noch nie einen erfolgreichen Angriff auf seine Server oder eine Herausgabe von Nutzerdaten. 2024 musste der Anbieter allerdings einen Fehler beim Split Tunneling in der Windows-App beheben, durch den DNS-Anfragen sichtbar werden konnten. Dennoch kann theoretisch jede Software gehackt werden.
ExpressVPN ist also ein sehr zuverlässiges VPN, allerdings ist das NordVPN genauso. Er konnte seit seiner Gründung 2012 definitiv beweisen, dass er ein Dienst mit einem Höchstmaß an Sicherheit und Schutz ist. So konnte er sich sogar den Titel als derzeit sicherstes VPN holen. Das VPN speichert keine Daten, die seine Kunden identifizieren könnten, egal ob persönliche Daten oder Protokolle über Ihre Aktivitäten im Internet.