
Schulen wollen oft vermeiden, dass Schüler zu vielen Ablenkungen ausgesetzt sind. Aus diesem Grund sperren die Administratoren von Schulnetzwerken bestimmte Websites oder Anwendungen, um die Konzentration im Unterricht zu erhöhen.
Das kann nervig sein, da man im Internet oft zusätzliche Informationen zu dem Thema finden kann, das man gerade lernt, und manchmal auch nützliche Seiten gesperrt sind. Viele suchen dann nach einem VPN für die Schule.
Ein VPN ändert die IP-Adresse und verschlüsselt die Verbindung, sodass die Inhalte des Datenverkehrs im Schul-WLAN nicht mehr lesbar sind. Wichtig ist aber: Dass ein VPN genutzt wird, kann der Netzwerkadministrator in der Regel erkennen, und die meisten Schulen verbieten das Umgehen von Sperren in ihrer Nutzungsordnung. Wer eine Lern-Webseite braucht, sollte daher zuerst die Lehrkraft oder die IT bitten, sie freizugeben. Oft ist das schneller erledigt, als man denkt, denn viele Sperren werden automatisch über Kategorien-Filter gesetzt und treffen versehentlich auch harmlose Seiten. In diesem Artikel erklären wir, was ein VPN kann und was nicht, welche kostenlosen Dienste sich lohnen und worauf Schüler und Eltern achten sollten.
Bei den vielen kostenlosen VPN-Diensten, die im Internet verfügbar sind, ist es schwer, ein geeignetes zu finden. Wir haben hier die Recherche übernommen und stellen drei kostenlose Dienste und zwei Premium-Alternativen vor. Kommen wir also direkt zum Thema.
Die besten kostenlosen VPN für die Schule auf einen Blick
Ein kostenloses VPN schützt die Online-Privatsphäre, etwa in öffentlichen oder schulischen WLAN-Netzen, wobei immer die Regeln der Schule gelten. Wir haben Hunderte von VPN-Diensten recherchiert und getestet, aber ein paar haben sich als die besten kostenlosen VPN für die Verwendung in der Schule herauskristallisiert:
- Proton VPN (unbegrenzter Datenverkehr mit einer No-Log-Richtlinie)
- Hide.me (unbegrenztes Datenvolumen und AES-256-Verschlüsselung)
- PrivadoVPN (funktioniert mit Netflix und bietet 10 Länder zur Auswahl)
Trotz ihrer Qualitäten sind diese VPN in Bezug auf Bandbreite, gleichzeitige Verbindungen, Streaming und Torrenting auf jeden Fall ziemlich begrenzt. Aus diesem Grund empfehlen wir die Nutzung von Premium-VPN, die (für einen bestimmten Zeitraum) kostenlos genutzt werden können. Hier können wir Ihnen NordVPN und ExpressVPN empfehlen.
Diese Virtuellen Privaten Netzwerke bieten eine unbegrenzte Bandbreite, zahlreiche Streaming-Funktionen und mehrere gleichzeitige Verbindungen für alle Ihre Geräte. Dank einer 30-tägigen Geld-zurück-Garantie für alle Tarife kann man NordVPN ganz einfach risikofrei testen. Beachten Sie, dass für ein Abo in der Regel Volljährigkeit bzw. die Zustimmung der Eltern nötig ist.
Beste VPN für die Schule: bis zu 30 Tage kostenlos testen
Zu Beginn dieses Leitfadens werden wir zunächst über NordVPN sprechen. Viele wissen, dass für viele User NordVPN derzeit das beste VPN auf dem Markt ist. Aber es ist ein Premium-VPN, das nicht kostenlos ist.
Allerdings kann man es dank der Geld-zurück-Garantie für einen begrenzten Zeitraum ohne finanzielles Risiko testen.
NordVPN: Die Nummer 1 unter den kostenlosen VPN für Schulen für 30 Tage
Bevor wir über komplett kostenlose VPN sprechen, möchten wir kurz NordVPN als unseren Favoriten erwähnen. Er ist für uns derzeit die Nummer 1 in vielen Kategorien und dank unbegrenzter Bandbreite, ausgezeichneter Geschwindigkeiten und einer 30-tägigen Geld-zurück-Garantie eine hervorragende Wahl.
Denn wenn man nicht zufrieden ist, kann man sich innerhalb von 30 Tagen eine vollständige Rückerstattung holen. So verliert man beim Testen kein Geld, man muss es nur für einen kurzen Zeitraum auslegen. Und wenn man bei diesem Dienst bleiben will ist es gut zu wissen, dass er im Allgemeinen sehr günstige Tarife und zahlreiche Rabatte anbietet. Beim 2-jährigen Abonnement gibt es einen hohen Rabatt, und man bezahlt dann letzten Endes nur rund 3 € im Monat, was wirklich sehr günstig ist.
Wie funktioniert das genau? Man schließt über den Button unten ein Abonnement ab, lädt die Anwendungen herunter und verbindet sich mit einem VPN-Server. Ist man nicht überzeugt, schreibt man vor Ablauf der 30 Tage eine Nachricht an den Kundenservice (24/7 per Online-Chat erreichbar) und bekommt sein Geld zurück.
NordVPN 30 Tage risikofrei testen
Wieso sollte man NordVPN verwenden?
NordVPN verfügt über rund 9.200 Server in 129 Ländern. Er hat Server mit 10 Gbit/s und spezielle P2P-Server. NordVPN ist sehr sicher und bietet einen umfangreichen Schutz der Privatsphäre.

Dank der AES-256-Verschlüsselung wird die IP-Adresse verborgen und der Datenverkehr verschlüsselt, sodass die Inhalte im Netzwerk nicht mitgelesen werden können. Und noch besser ist, dass NordVPN eine mehrfach geprüfte No-Log-Richtlinie hat (zuletzt im Februar 2026 von Deloitte), die das VPN noch vertrauenswürdiger macht.
Der Anbieter verfügt außerdem über verschleierte Server für zusätzlichen Datenschutz und uns gefällt der Bedrohungsschutz mit Werbeblocker. Er hilft dabei, lästige Werbung loszuwerden, die die besuchten Seiten blockiert. NordVPN unterstützt NordLynx und seine Apps sind für alle gängigen Plattformen verfügbar.
Während unserer Tests funktionierte der Dienst sehr gut mit Netflix. Bei NordVPN kann man außerdem 10 Verbindungen gleichzeitig nutzen, sodass Smartphone, Tablet und Laptop mit einem Abo geschützt sind.
NordVPN ist erschwinglich, zuverlässig und schnell. Dank seiner Verschleierung funktioniert er sogar in Ländern mit strengen Sperren meist zuverlässig. NordVPN ist also günstig und sehr leistungsstark und deshalb für uns die Nummer 1.
ExpressVPN 30 Tage risikofrei testen: So funktioniert es
ExpressVPN bietet auch eine 30-Tage-Geld-zurück-Garantie für alle seine Pläne. So kann man das Angebot testen und sich eine volle Rückerstattung holen, falls man nicht zufrieden ist. Normalerweise nutzen die User, die ExpressVPN gekauft haben, den Dienst dank seiner guten Leistungen weiter, aber das ist nicht immer der Fall.
Zum Testen braucht man also lediglich ein Abonnement, das man sich bei Nichtgefallen erstatten lassen kann, genau wie bei NordVPN. Derzeit gibt es bis zu 78 % Rabatt und 4 kostenlose Monate auf das 2-jährige Abonnement, so kann man also einiges sparen, falls man den Dienst nach dem Test weiter nutzen möchte.
Sobald man das Abonnement bezahlt hat und die Anwendungen eingerichtet hat, kann man alle Funktionalitäten verwenden. Von unbegrenzter Bandbreite bis hin zu Streaming-Funktionen und einem hohen Maß an Sicherheit ist alles dabei.
Ist man nicht zufrieden, kontaktiert man ExpressVPN vor Ablauf der 30 Tage über das Live-Chat-Widget auf der Website. Der Ablauf ist also genau derselbe wie bei NordVPN.
Daraufhin wird eine vollständige Rückerstattung ausgestellt und man erhält sein Geld in der Regel innerhalb weniger Tage zurück.
Warum sollte man ExpressVPN verwenden?
Zum Zeitpunkt der Erstellung des Artikels hat er über 3.000 Server in 105 Ländern. Das ist großartig, um geografische Beschränkungen zu umgehen. Im Vergleich dazu haben komplett kostenlose VPN ein weitaus geringeres Angebot.

Die Entsperrungsfunktionen von ExpressVPN sind sehr gut. Sobald man sich mit einem der Server verbindet, wird die Verbindung verschlüsselt, und Ländersperren lassen sich meist problemlos umgehen.
Das VPN funktioniert ebenfalls mit Netflix, was ideal ist, um zu Hause oder auf Reisen Filme und Serien zu genießen. Dank der hervorragenden Leistung und Geschwindigkeit sind Verbindungsprobleme kein Problem, denn ExpressVPN bietet eine solide Verbindungsstabilität.
Natürlich verwendet ExpressVPN eine 256-Bit-AES-Verschlüsselung in Verbindung mit Lightway, seinem hauseigenen, quelloffenen Protokoll, sowie einen automatischen Kill Switch. Zusammen mit einer unter anderem von KPMG geprüften No-Log-Politik sorgt das für ein sehr sicheres Surferlebnis.
ExpressVPN ist auch mobilfreundlich. Wenn man einen Laptop dabei hat, kann man iOS- oder Android-Telefone verwenden, um sich mit ExpressVPN zu verbinden und seine Vorteile zu genießen. Ganz zu schweigen von den je nach Tarif 10 bis 14 gleichzeitigen Verbindungen und der Unterstützung für jedes Gerät.
Dadurch ist ExpressVPN einfach einzurichten, unabhängig von der verwendeten Plattform. Dank unbegrenzter Bandbreite, großartigen Entsperrungsfunktionen, sehr guter Leistung und hoher Sicherheit ist er 2026 eines der besten VPN, knapp hinter NordVPN.
Mehr Informationen gibt es in unserem ausführlichen Testbericht von ExpressVPN.
Welches ist das beste kostenlose VPN? Unsere Top 3 für Schüler
Wenn man nichts bezahlen möchte, ist das auch kein Problem. Wir präsentieren hier 3 komplett kostenlose Dienste, die es für Windows, Android und iOS gibt und die keinen Cent kosten. Man braucht hier auch keine Kreditkartendaten bei der Anmeldung anzugeben.
Man muss nur ein kostenloses Konto erstellen, die App herunterladen und mit der Nutzung beginnen. Da wir über wirklich kostenlose VPN für die Schule sprechen, gilt es allerdings einiges zu beachten. Die Leistungen, Funktionen, Größen der Servernetzwerke und vieles mehr sind hier natürlich weitaus weniger umfangreich als zum Beispiel bei NordVPN.
1. Proton VPN

Vorteile
- unbegrenzte Bandbreite
- auch als Gratis-VPN für iOS und Android verfügbar
- solide Sicherheit
- keine Protokollierung
Nachteile
- langsame Geschwindigkeiten
- keine P2P-Server
- nur wenige Länder, Server wird automatisch gewählt
- funktioniert nicht mit Netflix
- keine 24/7 Live-Chat-Unterstützung
Das beste komplett kostenlose VPN für Schulen ist Proton VPN. Dies ist ein großartiger Dienst ohne Begrenzung des Datenvolumens, mit dem man unbegrenzt im Internet surfen kann. Und wenn man sich keine Sorgen um die Bandbreite machen muss, kann man jederzeit ganz entspannt im Internet surfen.
Ein weiterer Pluspunkt von Proton VPN ist seine Sicherheit. Er verfügt über eine 256-Bit-AES-Verschlüsselung, die verhindert, dass Dritte im selben Netzwerk Ihre Daten mitlesen können.
Proton VPN verwendet OpenVPN, aber man kann auch zu WireGuard wechseln. Außerdem werden laut extern geprüfter No-Log-Richtlinie keine Aktivitätsprotokolle gespeichert. Die Anwendung von Proton VPN ist ziemlich einfach zu bedienen und selbst ein Anfänger wird sich dabei zurechtfinden. Sie ist auch als Gratis-VPN für iOS im App Store und für Android im Google Play Store erhältlich, und man muss für die kostenlose Version keine Zahlungsdaten angeben. Hinter dem Dienst steht das Schweizer Unternehmen hinter Proton Mail, das für seinen Fokus auf Datenschutz bekannt ist.
Im Vergleich zu einem Premium-Anbieter wie NordVPN hat Proton VPN jedoch einige Schwächen. Seine Leistung ist nämlich unterdurchschnittlich. Er kann zwar viele gesperrte Webseiten erreichbar machen, aber bei Seiten mit Geoblocking wird man schnell Enttäuschungen erleben.
Proton VPN bietet in der Gratis-Version nur wenige Länder (man kann den gewünschten Standort nicht auswählen) und er funktioniert nicht mit Netflix. Außerdem funktioniert er nicht mit Zattoo, Joyn, BBC iPlayer oder Hulu.
Auch bei den gleichzeitigen Verbindungen gibt es nicht viele positive Nachrichten. Denn diese gibt es nicht, man kann also immer nur ein Gerät mit dem VPN verwenden und schützen. Proton VPN bietet auch keinen 24/7-Live-Chat-Support und in der kostenlosen Version gibt es keine P2P-Server.
Es ist also nicht möglich, Torrents herunterzuladen oder P2P-Aktivitäten im Allgemeinen zu genießen. Proton VPN verbietet sogar das Torrenting in seiner kostenlosen Version, was zeigt, wie viele Einschränkungen es in der Gratis-Version gibt. Wenn man aber das beste wirklich kostenlose VPN für die Schule will, muss man sich mit all diesen Limits abfinden, denn eine bessere Option wird es nicht geben. Sonst bleibt der risikofreie Test eines Premium-VPN, den wir oben erklärt haben.
2. Hide.me

Vorteile
- viele Sicherheitsfunktionen
- speichert keine Protokolle
- unbegrenztes Datenvolumen
Nachteile
- gedrosselte Geschwindigkeit im Gratis-Tarif
- keine Streaming-Unterstützung
- nur rund 8 Server-Standorte
- nur eine Verbindung gleichzeitig
Hide.me ist ein bekanntes Premium-VPN, das auch einen praktischen kostenlosen Plan anbietet. Als eines der besten kostenlosen VPN für die Schule hat Hide.me eine Menge zu bieten. Es gibt eine einfach zu bedienende App für alle Geräte, die gut aussieht und sich gut anfühlt. Ein weiterer Punkt ist das unbegrenzte Datenvolumen.
Außerdem kann man von Hide.me eine erstklassige Sicherheit erwarten. Dank der AES-256-Verschlüsselung, einem Kill Switch, WireGuard- und OpenVPN-Unterstützung und IP-Leckschutz kann man eine sichere Verbindung genießen.
Hide.me hat seinen Sitz in Malaysia und bietet sogar eine No-Log-Politik mit einer externen Prüfung. Das spricht dafür, dass tatsächlich keine Aktivitätsprotokolle gespeichert werden.
Apropos Online-Aktivitäten: Man sollte wissen, dass viele davon nicht möglich sind. Und warum? Nun, weil Hide.me im Gratis-Tarif zwar unbegrenztes Datenvolumen bietet, die Geschwindigkeit aber stark drosselt. Das macht vor allem Streaming und Downloads mühsam. Zum Lesen von Nachrichten, für E-Mails oder für einfache Recherchen reicht die Geschwindigkeit aber in der Regel aus.
Ganz zu schweigen davon, dass der kostenlose Plan keine Streaming-Unterstützung bietet. Netflix-Bibliotheken kann er nicht entsperren. Das liegt auch an den nur rund 8 Serverstandorten, überwiegend in Europa und den USA.
Ähnlich wie Proton VPN wird Hide.me niemanden mit seiner Leistung beeindrucken und es gibt keine gleichzeitigen Verbindungen. Obwohl es auf der Website einen 24/7-Live-Chat-Support gibt, ist Hide.me einfach zu eingeschränkt, um ein würdiger Gegner für NordVPN zu sein.
Wenn man jedoch nur gelegentlich ein VPN benötigt, zum Beispiel im öffentlichen WLAN, ist er sicherlich eine gute Wahl. Also wenn man über all seine Einschränkungen hinwegsehen kann, die sich glücklicherweise nicht auf das Sicherheitsniveau auswirken. Weitere Informationen gibt es in unserem Test von Hide.me.
3. PrivadoVPN

Vorteile
- keine Protokollierung
- relativ schnell
- funktioniert mit einigen Streaming-Diensten
Nachteile
- begrenzte monatliche Bandbreite (10 GB)
- keine erweiterten Sicherheitsfunktionen im kostenlosen Tarif
- nur 10 Länder zur Auswahl
- keine Audits durch Dritte
- schlechte Linux-Unterstützung
Unsere Nummer 3 unter den kostenlosen VPN ist PrivadoVPN. PrivadoVPN ist bekannt für seinen Fokus auf Datenschutz und Sicherheit, was nicht verwunderlich ist, wenn man bedenkt, dass er wie Proton VPN in der Schweiz ansässig ist. Aus diesem Grund hat der Anbieter in puncto Sicherheit eine Menge zu bieten.
Man bekommt eine 256-Bit-Verschlüsselung mit einem Kill-Switch und einem Schutz vor IP-/DNS-Lecks, sodass man geschützt im Internet surfen kann. Außerdem gibt es eine No-Log-Politik, die verspricht, dass sensible Daten nicht protokolliert und gespeichert werden. Leider aber ohne Audits durch Dritte.
PrivadoVPN bietet in seiner kostenlosen Version einige Länder zur Auswahl an. Um genau zu sein, kann man aus 10 Ländern wählen, und die Geschwindigkeiten sind nicht so schlecht (verglichen mit der kostenlosen Version von Proton VPN zum Beispiel). Der einzige größere Nachteil ist, dass man nur 10 GB an monatlicher Bandbreite bekommt.
Sicherlich ist das nicht genug für das tägliche Surfen, aber für gelegentliche Nutzung ist das eine ziemlich gute Lösung. Ein Video in hoher Qualität verbraucht schnell mehrere Gigabyte, wer also streamen möchte, sollte sein Datenvolumen im Blick behalten. Die kostenlose Version funktioniert mit einigen Netflix-Katalogen und man kann einige ausländische TV-Sender im Ausland streamen.
PrivadoVPN ist sehr einfach zu bedienen und wird mit einer Vielzahl von Apps für Windows, iOS, Android und macOS geliefert. Praktisch an diesem Anbieter ist, dass er Unterstützung für Smart TVs bietet, was für ein anständiges Streaming-Erlebnis willkommen sein kann. Für die kostenlose Version reicht eine E-Mail-Adresse, Zahlungsdaten muss man nicht angeben. Wer mehr Datenvolumen braucht, kann später jederzeit auf den kostenpflichtigen Tarif wechseln, muss es aber nicht.
Die kostenlose Version unterstützt auch das WireGuard VPN-Protokoll, was eine angenehme Überraschung ist, aber man bekommt keine erweiterten Sicherheitsfunktionen. Wenn man jedoch ein zuverlässiges kostenloses VPN für die Schule benötigt, das einfach zu bedienen ist und eine einigermaßen ordentliche Leistung bietet, ist er keine schlechte Wahl.
Und wenn man sich für den Premium-Tarif entscheidet, ist er auch sehr günstig. Aber wenn man doch lieber auf einen Premium-Anbieter umsteigen möchte, empfehlen wir NordVPN, da er deutlich besser ist als die drei kostenlosen Anbieter auf dieser Liste.
VPN for School: Warum sperren Schulen Webseiten?
Schulen beschränken häufig den Internetzugang für ihre Schüler. Normalerweise verfügt jede Schule über WiFi, das für das ordnungsgemäße Funktionieren ihrer Systeme zwingend erforderlich ist. Lehrkräfte brauchen das Internet für Unterrichtszwecke oder einfach, um mit den Eltern der Schüler in Kontakt zu bleiben.
Umgekehrt haben auch die Schülerinnen und Schüler Zugang zum Internet, aber nur in dem Maße, in dem die Schulverwaltung es zulässt. Sie können sich zwar frei mit dem WiFi der Schule verbinden, aber nicht jede Website besuchen, die sie möchten.
Schulen sperren oft Social-Media-Seiten wie Facebook, YouTube, X, Instagram, Snapchat, TikTok und viele andere. Dazu kommen Filter, die Kinder und Jugendliche vor ungeeigneten Inhalten schützen sollen. Schulen sind hier in der Verantwortung, denn sie haben während des Unterrichts die Aufsichtspflicht und müssen den Jugendschutz auch im Netz gewährleisten. Man kann sagen, dass diese Websites nicht per se pädagogisch wertvoll sind, und da sie die Aufmerksamkeit der Schüler vom Unterricht ablenken, liegen die Gründe für ihr Verbot auf der Hand.
Sehr oft werden auch Streaming-Seiten wie Netflix oder HBO blockiert. Schließlich wollen die Schulen nicht, dass ihre Schüler während des Unterrichts Filme und Serien sehen. Ein weiterer Grund für die Sperrung von Websites liegt in der Bandbreite und der Aufrechterhaltung eines stabilen Netzwerks.
Man muss sich nur vorstellen, jeder Schüler spielt Online-Spiele oder lädt Torrents herunter. Solche bandbreitenintensiven Aktivitäten führen schnell zu einer Überlastung des Netzwerks, wodurch die Verbindungen langsamer werden und einfache Aufgaben online nicht mehr effizient erledigt werden können.
Diese Sperren haben also meist gute Gründe, und das Schul-WLAN ist kein privates Heimnetzwerk. Ein VPN ist trotzdem sinnvoll, um die eigene Privatsphäre zu schützen, etwa im öffentlichen WLAN, zu Hause oder auf Reisen.
Unsere Nummer 1, NordVPN, ist dafür sehr gut geeignet. Dieses VPN ist sogar Torrent-freundlich, wobei natürlich nur legale Inhalte heruntergeladen werden sollten.
Wie sieht es mit Proxys aus?
Viele denken bei Sperren zuerst an Proxy-Dienste. Doch Proxys sind im Vergleich zu VPN deutlich schwächer. Proxys tun dasselbe wie VPN-Dienste, nur anders.
Sie maskieren ebenfalls die IP-Adresse und lassen es so aussehen, als befände man sich an einem anderen Ort. Sie verwenden jedoch keine Verschlüsselung und bieten nicht die Sicherheit, die Virtuelle Private Netzwerke haben, was sie nicht zu den sichersten Optionen für den Einsatz in der Schule macht.
Außerdem kann der Netzwerkadministrator die Online-Aktivitäten bei einem Proxy ohne Verschlüsselung weiterhin einsehen. Viele kostenlose Proxy-Seiten blenden zudem aggressive Werbung ein oder verbreiten sogar Malware.
Wir empfehlen daher, nicht mit dubiosen Proxys herumzuspielen. Für den Schutz der Privatsphäre ist ein seriöses VPN die deutlich bessere Wahl. Achten Sie dabei auf eine geprüfte No-Log-Richtlinie, eine transparente Finanzierung und Apps aus den offiziellen Stores, denn gerade bei Gratis-Diensten gab es schon mehrfach Fälle, in denen Nutzerdaten weitergegeben wurden.
Website-Sperre in der Schule umgehen: Ist ein VPN erlaubt?
Ein VPN verschlüsselt den Datenverkehr, sodass der Netzwerkadministrator nicht sehen kann, welche Inhalte man aufruft. Dass ein VPN genutzt wird, ist für ihn aber meist erkennbar.
Das wirft eine weitere Frage auf: Ist die Nutzung eines VPN in der Schule eigentlich legal?
In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist die Nutzung eines VPN grundsätzlich legal. Es gibt kein Gesetz, das Privatpersonen die Verwendung eines VPN verbietet, und viele Unternehmen, Hochschulen und Behörden setzen VPN sogar selbst ein. Wenn man ein VPN für illegale Online-Aktivitäten nutzt, ist das natürlich eine ganz andere Geschichte.
In der Schule gilt aber zusätzlich die Nutzungsordnung für Schulnetz und Geräte. Verbietet sie das Umgehen von Sperren, kann ein VPN dort zu Ärger führen, vom Verlust des WLAN-Zugangs bis zu Ordnungsmaßnahmen. Strafbar ist das zwar in der Regel nicht, aber die Schulregeln sollte man trotzdem respektieren. Und wer eine gesperrte Seite wirklich für den Unterricht braucht, fragt am besten die Lehrkraft. Für Eltern gilt: Wenn Ihr Kind ein VPN nutzen möchte, sprechen Sie am besten gemeinsam darüber, wofür es gebraucht wird. Ein VPN-Abo setzt in der Regel ohnehin Volljährigkeit oder die Zustimmung der Eltern voraus.
Was tut man, wenn im Schul-WLAN VPN-Webseiten gesperrt sind?
Schulverwalter wissen, dass Schüler ein VPN verwenden könnten, um zum Beispiel YouTube zu entsperren. Darum sperren sie oft auch die Webseiten der VPN-Anbieter im Schul-WLAN.
Wer diesen Artikel in der Schule liest und keine der VPN-Webseiten aufrufen kann, sollte das als klares Signal verstehen, dass VPN im Schulnetz nicht erwünscht sind.
Ein VPN kann man natürlich zu Hause über das eigene Netz einrichten und dann dort, unterwegs oder im öffentlichen WLAN für mehr Privatsphäre nutzen. Im Schul-WLAN sollte man sich dagegen an die Regeln der Schule halten. Übrigens: Wer im Schulgebäude die eigenen mobilen Daten nutzt, ist zwar nicht im Schulnetz, muss sich aber trotzdem an die Handyregeln der Schule halten, die in manchen Bundesländern inzwischen strenger geworden sind.
Fazit: Welches VPN für Schüler?
Ein VPN ist sehr nützlich, um online sicher zu bleiben und die eigene Privatsphäre zu schützen. Im Schulnetz gelten aber die Regeln der Schule. Das beste VPN, das man risikofrei testen kann, ist sicherlich NordVPN, das man dank Geld-zurück-Garantie 30 Tage lang ohne finanzielles Risiko ausprobieren kann.
Dieser Anbieter bietet sehr gute Leistung, Entsperrungsfunktionen und ein hohes Maß an Sicherheit. Gleiches gilt für ExpressVPN (ebenfalls 30 Tage Garantie). Komplett kostenlos sind dagegen Proton VPN, Hide.me und PrivadoVPN. Diese 3 Gratis-VPN sind zwar solide Optionen, aber man muss sich ihrer Schwächen bewusst sein.
Proton VPN bietet ein unbegrenztes Datenvolumen, aber seine Leistung ist nicht besonders gut. Hide.me bietet ebenfalls unbegrenztes Datenvolumen, drosselt aber die Geschwindigkeit stark. Und Privado VPN ist relativ schnell, hat aber auch eine stark begrenzte Bandbreite. Kostenlose VPN haben also einfach immer ihre Grenzen, was natürlich logisch ist. Wer höhere Ansprüche hat, ist mit einem Premium-VPN besser beraten.
Und wenn einem NordVPN aus irgendeinem Grund unsympathisch erscheint, kann man ExpressVPN als teurere Alternative ausprobieren. Er bietet fast das gleiche Qualitätsniveau und eignet sich hervorragend für zahlreiche VPN-Aktivitäten.